Neuer Kinderorthopäde im Franziskus-Hospital

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Dr. Jürgen Apel wechselt vom St. Franziskus Hospital Münster zum Harderberg

Georgsmarienhütte. Kindern mit orthopädischen Krankheitsbildern kann jetzt in den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg geholfen werden: Dr. Jürgen Apel ist neuer Oberarzt der Orthopädischen Klinik und auch als Kinderorthopäde auf dem Harderberg tätig.

 

„Wir freuen uns, nun für die Kinder eine ortsnahe Anlaufstelle in der Klinik zu haben“, sagt Geschäftsführer Michael Kamp. Behandelt werden können Kinder aller Altersklassen mit Leiden insbesondere an Füßen, Knien und Hüftgelenken. Diese werden von Dr. Apel konservativ wie operativ versorgt.

 

Der 38-jährige Osnabrücker studierte in Marburg, in der Schweiz und in Luxemburg. Seine unfallchirurgische und orthopädische Ausbildung absolvierte Dr. Apel in Köln und in Münster. Orthopädisch ließ er sich zunächst endoprothetisch ausbilden und setzte anschließend seinen Schwerpunkt in der Fußchirurgie und Kinderorthopädie.

 

In Münster behandelte er hauptsächlich Kinder mit Fußdeformitäten wie Klumpfüße, Sichel-, Hacken- und Spitzfüße sowie mit Knicksenkfuß. Ferner behandelte er Achsfehlstellungen der Beine, wozu  X- und O-Beine gehören. Auch Erkrankungen der Hüfte, zum Beispiel der Abrutsch oder Untergang des Hüftkopfes sowie die Dysplasie des Hüftgelenks wurden von ihm versorgt. 

 

Bei Kindern spiele anders als bei Erwachsenen immer das Wachstum eine wichtige Rolle, so Dr. Apel. Man könne im Kindesalter viele Dinge frühzeitig  korrigieren. Dieses gelte zum Beispiel für die Fehlbildung (Dysplasie) der Hüfte, bei der bereits im Säuglingsalter gegengesteuert werden müsse. Ähnlich sei es bei Klumpfußdeformitäten. Sie seien durch Gipsbehandlungen und einen kleinen Eingriff korrigierbar, was im Erwachsenenalter deutlich aufwendiger sei. Hier hilft Dr. Apel seine Erfahrung sowohl auf dem Gebiet der Erwachsenen-, als auch der Kinderfußchirurgie. 

 

Der Mediziner freut sich sehr über seine neue Tätigkeit im Franziskus-Hospital. Sein Credo: „Es ist mir wichtig, verlässlicher Ansprechpartner für die kleinen Patienten und deren Eltern zu sein.“

 

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