Neue Rettungswache eingeweiht

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Stärkung der regionalen Notfallversorgung

 

 

Georgsmarienhütte. Die neue Rettungswache des DRK auf dem Gelände der Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg ist ihrer Bestimmung übergeben worden. Sie wurde jetzt im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht.

„Wir freuen uns, mit der neuen Rettungswache einen großen Schritt gemacht zu haben“, so Helmut Zimmermann, Vorstandsvorsitzender DRK-Rettungsdienst e. V. Die Notfallversorgung in der Region werde damit deutlich aufgewertet. Die bisherige Rettungswache sei sanierungsbedürftig gewesen.

Auch für das Franziskus-Hospital ist der Neubau ein großer Gewinn. Denn sie bildet künftig eine Einheit mit der geplanten Notfall- und Liegendaufnahme des Hauses, so Geschäftsführer Michael Kamp. „Wir haben dann deutlich kürzere und damit auch schnellere Anfahrtswege für die Rettungsfahrzeuge“, fügt Verwaltungsdirektor Uwe Hegen hinzu.

Die neue Rettungswache ist 343 Quadratmeter groß und hat drei Rettungsfahrzeuge, ein Notarztfahrzeug sowie ein Reservefahrzeug. Die Fahrzeughalle ist direkt von den Funktionsräumen begehbar. Daneben befindet sich eine weitere Halle, in der die Fahrzeuge nach einem Einsatz komplett gereinigt und desinfiziert werden können. Im Sozialtrakt gibt es einen Sozial- und Schulungsraum, Wachbüros sowie Umkleideräume.
 
Um den Standort der Rettungswache zu festigen aber auch um die Finanzierung zu sichern, konnte der Rettungsdienst gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück und dem Franziskus-Hospital Harderberg einen Mietvertrag über 25 Jahre abschließen.
 
Allein im Jahr 2009 wurde die Rettungswache Harderberg 6.250 Mal von der Leitstelle alarmiert. 2010 werden es fast 6.600 Einsätze sein. Die Notfallrettung machte über 60 Prozent der Einsätze aus. Das Einsatzspektrum in diesem Bereich umfasst neben Verbrennungen, Vergiftungen, Verkehrsunfälle, den klassischen Herzinfarkt aber auch die Versorgung von Kindernotfällen bis hin zur spontanen Geburt. Hinzu kommen unter anderem auch Suizide und Notverlegungen. Die anderen rund 40 Prozent der Einsätze werden im qualifizierten Krankentransport geleistet. Hier handelt es sich zum Teil um Einweisungen, Verlegungen oder Dialysefahrten.

 

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