Neue Oberärzte vorgestellt

NKB - Niels Stensen Kliniken Bramsche

Niels-Stensen-Kliniken Bramsche gut positioniert

 

Bramsche. Die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche sind gut aufgestellt. Das betonte Verwaltungsdirektorin Gudula Thiemann jetzt bei der Vorstellung von zwei neuen Oberärzten der Inneren Medizin. Chefarzt Prof. Dr. Michael Müller freute sich, zwei kompetente Mediziner gewonnen zu haben, deren Fachgebiete zukunftsweisend seien: Peter Fellmann setzt als Oberarzt der Geriatrie neue Akzente und Sascha Riepenhoff bringt die Suchtmedizin als neuer Ärztlicher Leiter weiter voran.

 

Peter Fellmann ist Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin, Geriatrie und Notfallmedizin und steht vor dem Abschluss zur Zusatzweiterbildung internistische Intensivmedizin. Aus seiner Zeit als chirugischer Assistent sind ihm unfallchirurgische sowie visceralchirurgische Krankheitsbilder geläufig. Er war langjährig auf verschiedenen Positionen sowohl in Deutschland, der Schweiz als auch in England tätig. 

 

Die Abteilung mit 33 Betten für geriatrische Frührehabilitationspatienten sei aktuell mehr als gut ausgelastet und zeige deutliches Wachstumspotentzial für die nächsten Jahre, sagt er. Die Geriatrie arbeitet mit multiprofessionellen Teams, die sich aus Medizinern, Ergotherapeuten, Sozialarbeitern, Physiotherapeuten, Pflegern, Seelsorgern und Logopäden zusammen setzen. Die Therapie werde individuell festgelegt, sie habe die Wiederherstellung oder Erhaltung einer weitestgehenden Patientenautonomie zum Ziel. 

 

Sascha Riepenhoff ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. „Ich möchte die erfolgreiche Arbeit der Suchtmedizin in Bramsche fortführen und auch neue Akzente setzen“, erläutert der 40-jährige. So lege er großen Wert drauf, nicht nur die Krankheit Sucht zu kurieren, sondern auch deren Ursachen (zum Beispiel Angststörungen) zu ergründen und in den Fokus der Behandlung zu nehmen. Denn nur so könnten Menschen dauerhaft von der Sucht befreit und die Rückfallquote deutlich reduziert werden. Der Erkrankte sei dann zudem nicht von vornherein als Süchtiger stigmatisiert, denn die ursächliche Erkrankung sei meistens eine ganz andere. Aber nicht nur die Ursachen, sondern auch mögliche Folgeerkrankungen der Sucht wie etwa Schlafstörungen müssten in den Blick genommen werden. Riepenhoff möchte die Zusammenarbeit mit den Hausärzten in der Region intensivieren und auch im Verbund der Niels-Stensen-Kliniken noch enger zusammenarbeiten: Ziel sei es, „einen Leuchtturm Suchtmedizin“ in Bramsche aufzubauen.

 

Sascha Riepenhoff ist in Georgsmarienhütte zur Welt gekommen, in Osnabrück aufgewachsen und hat in Gießen, Zürich und München studiert, bevor er seine Facharztausbildung im damaligen Landeskrankenhaus in Osnabrück machte und dann in einer psychologischen Praxis sowie in Suchtkliniken arbeitete.

 

 

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