Neue Intensivstation eingesegnet

SRO - Krankenhaus St. Raphael

Feier mit der Ministerin im Krankenhaus St. Raphael

 

Ostercappeln. Die neue Intensivstation der Niels-Stensen-Kliniken Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln ist im Rahmen einer Feierstunde mit Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt von Generalvikar Theo Paul eingesegnet worden. 

 

Die Ministerin freute sich über die „sehr schön gewordenen Räume“, deren Finanzierung das Land zu großen Teilen unterstützt habe. Die Intensivstation sei medizinisch modern ausgestattet. Das Geld sei hier sehr gut investiert. 

 

Die Kosten für die neue Intensivstation belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen hat Fördermittel in Höhe von 11,9 Millionen Euro bereit gestellt, in denen aber auch die Unterstützung für den neuen OP, die Pflegeerweiterung, die Tagesklinik und die Endoskopie enthalten sind.

 

Generalvikar Theo Paul ging auf die Bedeutung einer Intensivstation ein. Auf der Intensivstation in Ostercappeln werde den Patienten durch medizinische Kompetenz, pflegerische Zuwendung, Anteilnahme, Fürsorge und Gebet geholfen.

 

Der Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, Werner Lullmann, dankte allen Beteiligten und für die finanzielle Unterstützung des Bauprogramms durch das Land Niedersachsen. Am 10. Juni solle die Intensivstation ihren Betrieb aufnehmen.

 

Auch Prof. Dr. Hardinghaus, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses St. Raphael, freute sich über die moderne Einrichtung, die zukunftsweisend sei. 

 

Architekt Carsten Lohmann benannte Vorteile der neuen Einrichtung:  Alle Patientenzimmer verfügen über große Fensterbänder und erhalten Tageslicht. Dadurch wird auch der Genesungsprozess gefördert. Ausblicke für die Patienten in das umgebende Grün werden ermöglicht. Große Ganzglasschiebetüren zum Flur sorgen für abwechslungsreiche Lichtverhältnisse sowie für die notwendigen Einblicke zur Patientenüberwachung. Ein zentraler, multifunktionaler Überwachungstresen verschafft den notwendigen Überblick.

 

Verwaltungsdirektor Uwe Hegen betonte: „Wir haben eine wirklich tolle fortschrittliche neue Intensivstation. Es ist gelungen, eine Brücke zwischen modernster Technik und einer gewissen wohnlichen und somit familiären Atmosphäre zu schaffen.“

 

Hegen übergab symbolisch den Schlüssel an die Abteilungsleiterinnen der Intensivstation: „Dieser Schlüssel verleiht Ihnen die Hausherrenfunktion für diesen Bereich.“

  

Die Intensivstation hat sieben Zweibettzimmer und zwei Einbettzimmer sowie unter anderem einen zentralen Überwachungsbereich und einen Reanimationsraum. Die gesamte Nutzfläche beträgt 785 Quadratmeter. Die Bauzeit betrug zwölf Monate.

 

 

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