Netzwerk garantiert die bestmögliche Versorgung

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Niedersächsischer Krebsinformationstag am 20. September im Schloss Osnabrück

 

Osnabrück. Unter dem Motto „Aktiv gegen Krebs“ laden das Tumorzentrum West-Niedersachsen und die Niedersächsische Krebsgesellschaft am 20. September zu einem Krebsinformationstag in das Osnabrücker Schloss ein. Er soll Betroffenen, Angehörigen und allen Interessierten die Vielzahl an Hilfs- und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und ihnen Orientierung geben.

Mehr als 50 Referenten wirken beim 14. Niedersächsischen Krebsinformationstag mit, der die größte Informations- und Kontaktplattform rund um das Thema Krebs in Norddeutschland ist.

„Die Medizin hat zuletzt riesige Fortschritte gemacht“, erläutert Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien, Leiter des Zentrums für Onkologie und Hämatologie der Niels-Stensen-Kliniken: „Inzwischen gibt es beispielsweise erste Patienten, die durch die Stimulation ihrer Abwehrkräfte mittels gesunder Lebensweise und neuester Medikamente tumorfrei geworden sind.“ Die Behandlung gegen den Krebs erfolge im Idealfall immer interdisziplinär, so Atzpodien: Erst ein Netzwerk garantiere die bestmögliche Versorgung. Darum sei dieser Netzwerk-Gedanke auch beim Krebsinformationstag in den Mittelpunkt zu stellen. Wichtig sei die Zuwendung zum Patienten: „Nur wenn man sich auf Patienten einlässt und ihnen zuhört, kann Behandlung gelingen.“

Das unterstrich auch Monika Wohlfarth-Vornhülz, Seelsorgerin am Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken: „Die Diagnose Krebs konfrontiert die Menschen immer mit der Frage nach Leben und Tod. Aber das heißt nicht, dass einer im Sterben liegt, nur weil eine Seelsorgerin kommt. Wir wollen helfen, das Leben mit der Krankheit zu bewältigen.“ Jeder Mensch habe  ein inneres Koordinatensystem und die Diagnose müsse einen Platz darin finden, um damit leben zu können.

Der Krebsinformationstag beginnt am 20. September um 10 Uhr mit einer Einführungsveranstaltung „Von der Diagnose zur Therapie – moderne maßgeschneiderte Therapien“. Daran schließen sich Vorträge zu häufigen Tumorerkrankungen wie Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs, Leukämie und Lymphome, Unterleibskrebs (Eierstock-, Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs), Schilddrüsenkrebs, Kopf-Hals-Tumore und Hirntumore an.

Zu „neuen Ansätzen in der Krebstherapie“, dem Themenbereich der „Krankheitsbewältigung“ und „Erschöpfung, Fatigue und Anämie“ werden in der Mittagszeit (13.30 Uhr) weitere interessante Vorträge angeboten. Nachmittags stellen Krebsexperten den aktuellen Wissensstand zu Themen wie „Nebenwirkungen der Krebstherapie“ (15.15 Uhr), Früherkennung und Vorsorge (14.30 Uhr) und „Wenn der Krebs fortschreitet – Möglichkeiten der Metastasentherapie“ (15.30) vor und beantworten die Fragen der Teilnehmer. In einer begleitenden Ausstellung präsentieren sich zahlreiche Selbsthilfegruppen, die neben Kliniken und anderen an der Versorgung von Krebspatienten Beteiligten eine Vielzahl an verständlichen Informationen für die Besucher zum Mitnehmen bereithalten.

Die Teilnahme am Krebsinformationstag ist kostenfrei. Jeder Teilnehmer kann nach seinen individuellen Interessen den Besuch einzelner Themenangebote frei gestalten. Das Veranstaltungsprogramm gibt es unter www.krebsinformationstag.de.

 

 

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