Nach Verkehrsunfall in 13 Minuten medizinisch versorgt und aus dem Unfallauto befreit

MHO - Marienhospital Osnabrück

Erstes Polytrauma-Symposium des Traumanetzwerks Süd-West-Niedersachsen

Osnabrück. Beim ersten Polytrauma-Symposium von Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück und Klinikum Osnabrück im Rahmen des gemeinsamen Traumanetzwerks Süd-West-Niedersachsen hat die Berufsfeuerwehr Osnabrück in beeindruckender Weise eine sogenannte Crashrettung demonstriert. Sie war mit einem Unfallauto vor Ort und zeigte gemeinsam mit Notärztin Nicole Steinsiek die Vorgehensweise bei der Rettung einer im Auto eingeklemmten Person: Innerhalb von 13 Minuten wurde das Fahrzeug gesichert, der Patient medizinisch erstversorgt und erfolgreich aus dem Auto befreit.

 

Jan Südmersen, Abteilung Einsatz und Ausbildung der Berufsfeuerwehr Osnabrück, informierte in der Veranstaltung über wichtige Aspekte der Crashrettung: Am Unfallort sei die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungskräften von entscheidender Bedeutung, um Verletzte zu retten. Südmersen erläuterte, dass das Merkwort für alle Retter am Unfallort „Sieger“ laute. Dabei stehe das "S" für Sichern und Stabilisieren. Dann folgten die innere Erkundung im Fahrzeug und die Erstmaßnahmen. Die genaue Abstimmung zwischen dem Retter im Fahrzeug und dem Notarzt ist nach seinen Worten ebenfalls eine Voraussetzung, um die Rettung eines Unfallopfers erfolgreich abzuschließen.

 

Neben der Crashrettung wurden im Rahmen der Veranstaltung aktuelle Entwicklungen in der Versorgung von Schwer- beziehungsweise Schwerstverletzten diskutiert. Das vor kurzem gegründete Traumanetzwerk Süd-West-Niedersachsen sichert die strukturierte Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten in den zwei überregionalen Traumazentren Marienhospital Osnabrück und Klinikum Osnabrück.

 

 

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