Ministerin in Ankum

MHA - Marienhospital Ankum Bersenbrück

Sozialministerin Aygün Özkan besucht Klinikverbund

 

 

Ankum. Hoher Besuch für die Niels-Stensen-Kliniken: Die Niedersächsische Sozialministerin Aygün Özkan informierte sich in den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück über die Arbeit und die Unternehmensphilosophie des Klinikverbundes.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Generalvikar Theo Paul, und Verbundsgeschäftsführer Werner Lullmann begrüßten Frau Özkan in der nördlichsten Einrichtung des Krankenhausträgers. Paul machte das Erfolgsrezept der Niels-Stensen-Kliniken deutlich: „Wir setzen sehr konsequent auf eine regionale und wohnortnahe Grundversorgung. Dies wird an den kleineren Häusern durch eine oder zwei Spezialisierungen ergänzt. Damit schaffen wir eine spitzenmedizinische Versorgung auch im ländlichen Raum und eine langfristige wirtschaftliche Perspektive.“ Als weiteren Faktor nannte Lullmann die gemeinsamen Stärken des Verbundes: „Durch die Bündelung wie zum Beispiel im Personalmanagement, im Einkauf oder anderen Bereichen gewinnen wir eine sehr hohe Fachlichkeit, die ein einzelnes Haus nur mit großer Anstrengung erreichen kann.“

Als eine der größten zukünftigen Herausforderungen sieht Lullmann den Fachkräftemangel. Der ist heute bereits bei den Ärzten zu spüren. Lullmann sagte voraus, dass bereits in wenigen Jahren auch in den Pflegeberufen Personal fehlen werde.

Der Geschäftsführer des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück, Ralf Brinkmann, freute sich, dass mit Frau Özkan innerhalb von relativ kurzer Zeit die dritte prominente Politikerin zu Gast im Artland ist: „Im vergangenen Jahr haben wir unseren früheren Ministerpräsidenten hier begrüßt. Vor wenigen Wochen hat uns Bundesgesundheitsminister Philip Rösler besucht und nun sind Sie unser Gast. Das ist für ein relativ kleines Haus eine große Ehre.“ Auch Brinkmann wies darauf hin, wie wichtig qualifiziertes Personal ist: „Seit dem 1. Oktober 2010 bilden wir deshalb auch im Marienhospital Gesundheits- und Krankenpflegerinnen aus. Das ist ein Beitrag dazu, junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter früh für uns zu gewinnen.“

Brinkmann dankte auch dem Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen für die Unterstützung bei diesem Besuch.

 

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