Mini-Ballon richtet Wirbelsäule wieder auf

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Die orthopädisch-unfallchirurgischen Belegärzte der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche bieten eine neue Behandlung bei Wirbelbrüchen an

Bramsche. Mit einem Mini-Ballon wird in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche die Wirbelsäule wieder aufgerichtet. Dieses neue Verfahren praktizieren jetzt die orthopädisch-unfallchirurgischen Belegärzte der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, Dr. Hans-Christian Freytag und Dr. Christian Breuer, bei Wirbelbrüchen durch Unfall, Osteoporose oder Tumore.

Die neue Methode nennt sich Ballon-Kyphoplastie. Dabei wird ein kleiner Ballon durch eine dünne Kanüle mit kleinsten Schnitten über den Rücken in den Wirbelkörper eingeführt. Der Ballon wird unter hohem Druck mit Flüssigkeit gefüllt und richtet den Wirbel dabei auf. Dadurch wird ein Hohlraum in der Mitte geschaffen, während das umliegende Knochenmaterial verdichtet wird. Ist die ursprüngliche Höhe und Geometrie des Wirbelkörpers erreicht, wird der Hohlraum mit Knochenzement gefüllt und dadurch stabilisiert. Die gesamte Prozedur dauert meist nur knapp 30 Minuten.

„Das Verfahren gibt uns die Möglichkeit, Wirbel ohne große operative Eingriffe wieder aufzurichten und zu stabilisieren“, betont Dr. Freytag: „Die Patienten sind in der Regel schnell wieder schmerzfrei und eine frühzeitige Behandlung beugt weiteren Wirbelbrüchen vor.“

Der Eingriff und die Auffüllung der Wirbel werden unter Röntgenkontrolle vorgenommen. Die Patienten sind schnell wieder beweglich und können die Klinik nach wenigen Tagen verlassen. Dr. Freytag bringt dieses Verfahren aus seiner oberärztlichen Tätigkeit in einer großen Essener Klinik mit und hat es nun auch in Bramsche zusammen mit Dr. Breuer mehrfach erfolgreich angewendet.

 

 

  

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