Mehr als 2500 Menschen demonstrierten

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Krankenhäuser fordern eine Reform des Finanzierungssystems

Osnabrück. Mehr als 2500 Menschen haben in Osnabrück für eine Reform der Krankenhausfinanzierung demonstriert. An der Demonstration nahmen Krankenhausmitarbeiter aus allen Bereichen der Region Weser-Ems teil. Selbst aus Papenburg waren Demonstranten angereist.

Der Zug führte von der Johanniskirche zum Dom, wo in einer zentralen Abschlusskundgebung Forderungen an die Politik vorgetragen wurden. Diözesan-Caritasdirektor Franz Loth verlangte wirkliche Reformen, keine Flickschusterei: Es müsse ein Finanzierungssystem geben, das die Kosten der Krankenhäuser auffange und eine gerechte Bezahlung des Personals gewährleiste. Die Finanzierungspolitik dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten und der Patienten ausgetragen werden.  

Nicole Verlage von der Gewerkschaft Verdi schlug in die gleiche Kerbe und appellierte an die Politik, einem Personalabbau massiv entgegenzutreten und genügend Geld für die Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen. Der Finanzierungsstau müsse abgebaut werden.

Die Demonstration fand im Rahmen der Zwei-Drittel-Kampagne der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft statt. Denn zwei Drittel der niedersächsischen Krankenhäuser in Niedersachsen sind in ihrer Existenz bedroht. Das Fallpauschalensystem deckt nicht einmal die Steigerung der Personalkosten. 

 

 

 

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