Landesregierung schafft Sicherheit für Niels-Stensen-Kliniken Bramsche

NKB - Niels Stensen Kliniken Bramsche

 

 

Psychiatrie und Psychosomatik im Krankenhausplan festgeschrieben

 

Bramsche. Das Land Niedersachsen hat die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche mit neuen Strukturen in den Krankenhausplan aufgenommen und somit einen wesentlichen Schritt zur Zukunftsfähigkeit des Bramscher Krankenhauses gemacht.  Damit gilt seit dem 1. Oktober der Versorgungsauftrag für Innere Medizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie. Ab dem 1. Januar wird zudem der Schwerpunkt Psychosomatik das Spektrum ergänzen.

Gleichzeitig werden  die Abteilungen Chirurgie, Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Standort Bramsche geschlossen. Diese Leistungen sollen zukünftig durch das Marienhospital Ankum-Bersenbrück erbracht werden, wobei dies in enger Kooperation mit dem Bramscher Krankenhaus geschehen wird. Nur so führe „die Veränderung der Bettenkapazität zu einer deutlichen Verbesserung der regionalen Versorgungsstrukturen und damit auch der Versorgungsqualität“, heißt es in dem Feststellungsbescheid.

„Wir sind sehr froh, dass das Land an seinen Zusagen und Erklärungen, wie sie unter anderem im Rahmen der Regionalgespräche geäußert wurden, festgehalten hat“,  sagte Dr. Bernd Runde, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken Bramsche: „In den letzten Wochen wurde unseren Mitarbeitenden aber auch der Bramscher Bevölkerung viel zugemutet. Die Schließung der Chirurgie stieß nachvollziehbar auf viele Fragen, da unter anderem die Zusage eines psychiatrischen Versorgungsauftrags noch nicht vorlag. Nun haben wir die Sicherheit und können den sinnvollen Weg eines abgestimmten Leistungsspektrums in Bramsche und Ankum weiterverfolgen.“

Ab dem kommenden Jahr wird das endgültige Leistungsangebot etabliert sein. Für die Innere Medizin werden 40 Betten vorgehalten, weitere 40 Betten werden für  psychiatrische Krankheitsbilder zur Verfügung stehen. Zudem beauftragt das Land Niedersachsen den Träger, Kapazitäten im Umfang von 20 Betten in der Psychosomatik zu schaffen. 

Das Land hebt in seinem Bescheid vor allem ein besonderes öffentliches Interesse hervor, die Fachrichtungen Psychiatrie und Psychosomatik in Bramsche vorzuhalten und hat insofern den sogenannten „sofortigen Vollzug“ der Umsetzung angeordnet.

Auch für die chirurgische Versorgung der Bramscher Bevölkerung hat es in den letzten Tagen weitere positive Entwicklungen gegeben. Dr. Torsten Saemann wird – wie bereits angekündigt – seine Kompetenz und Expertise weiter für das Krankenhaus in Bramsche zur Verfügung stellen. Vor Ort wird er auf der Basis ambulanter Strukturen  tätig werden, um die chirurgischen Eingriffe dann in Ankum vorzunehmen. „Wir sind in der Phase letzter notwendiger Abstimmungen beziehungsweise Klärung von Fragen, um gemeinsam mit in Bramsche tätigen niedergelassen Chirurgen die zukünftige chirurgische Versorgungsstruktur am Standort des Krankenhauses Bramsche neu zu gestalten. Für die große Bindung, die auch die niedergelassen Ärzte in Bramsche zum Krankenhaus bestätigt haben, sind wir sehr dankbar “, so Runde.

 

 

 

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