Krankenhaus ist jetzt Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

SRO - Krankenhaus St. Raphael

Auszeichnung durch Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie

Ostercappeln. Große Ehre für das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln der Niels-Stensen-Kliniken: Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie (DGAV) hat die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Unfallchirurgie als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie ausgezeichnet. Sie gehört damit in Niedersachsen zu den ersten drei Kliniken mit diesem Siegel.

Die Bestätigungsurkunde nahm der Chefarzt der Klinik, Dr. Martin Gerdes, jetzt aus den Händen von Prof. Dr. Johannes Otto Jost von der DGAV entgegen.

„Wir freuen uns über diese besondere Anerkennung“, so Dr. Gerdes. Sie sei eine Bestätigung der herausragenden Arbeit des gesamten Teams. „Wir sind stolz, die Leistungszahlen und Anforderungen der DGAV erfüllt zu haben. Die Auszeichnung unterstreicht unseren hohen Qualitätsanspruch.“

Jeder Patient erhalte die individuell beste Versorgung. Wichtig sei die ständige Weiterentwicklung und der Einsatz moderner Verfahren, wie das Einbringen von Kunststoffnetzen über winzige Schnitte außerhalb der Bauchhöhle.

„Für Patienten unterstreicht das Siegel den hohen Stellenwert und die herausragende Qualität der laparoskopischen Chirurgie in der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Unfallchirurgie unseres Krankenhauses“, betont Geschäftsführer Michael Kamp, der dem Team gemeinsam mit Oberin Schwester Maria Luka Stindt, Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Winfried Hardinghausund Pflegedirektor Rainer Alefs von der Krankenhausleitung zu der Auszeichnung gratulierte.

Die Qualitätssicherung wird in der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses St. Raphael schon immer großgeschrieben. Dazu zählt auch, dass Operationen in Ostercappeln nicht nur größtenteils minimal-invasiv (Schlüssellochtechnik) durchgeführt werden, sondern die Ergebnisse der Behandlungen bis zu zehn Jahre nachverfolgbar sind.

Jährlich werden in Deutschland mehr als 350 000 Operationen aufgrund von Weichteilbrüchen oder Hernien durchgeführt. Diese treten in Form von Leistenbrüchen, Nabelbrüchen oder Narbenbrüchen im Bereich von Operationsnarben auf.

 

 

 

Zurück zum Seitenanfang