Kräfte bündeln im Kampf gegen den Krebs

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

International anerkannter Krebsspezialist Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien hat seine Tätigkeit aufgenommen

 

 

Georgsmarienhütte/Osnabrücker Land. Im Kampf gegen den Krebs hat sich der Verbund der Niels-Stensen-Kliniken, der in der Region Osnabrück unter anderem sechs Allgemeinkrankenhäuser der Grund- und Regelversorgung unterhält, verstärkt: Der international bekannte Krebsspezialist Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien hat jetzt seine Tätigkeit in den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg in Georgsmarienhütte aufgenommen. Atzpodien ist dort Leiter des neuen Zentrums für Onkologie und Hämatologie. Aufgabe des Zentrums ist die umfassende interdisziplinäre Versorgung von Patienten, die an Tumoren erkrankt sind.

Renommierte Spezialisten können in den sechs Krankenhäusern des Verbundes fast jede Krebserkrankung operativ oder internistisch behandeln. Dieses Behandlungsspektrum wurde nun erweitert und ergänzt: Mit Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien haben die Niels-Stensen-Kliniken einen Mediziner gewonnen, dessen Schwerpunkte in der Entwicklung und Umsetzung modernster interdisziplinärer onkologischer Behandlungskonzepte mit neuen Medikamenten liegen. Atzpodien macht das heute verfügbare molekulargenetische Wissen für Krebspatientinnen und -patienten optimal nutzbar. Dies ermöglicht einen wesentlich verbesserten Einsatz von Medikamenten und anderer therapeutischer Maßnahmen. Therapieplanung und –umsetzung können damit wesentlich effektiver und individueller auf jeden einzelnen Patienten zugeschnitten werden.

Dafür bringt Atzpodien umfassendes Wissen aus Praxis und Forschung mit. Bereits an seinen bisherigen Tätigkeitsorten, zuletzt der Fachklinik Hornheide für Tumore und Wiederherstellung an Gesicht und Haut an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, hat Professor Atzpodien sich einen internationalen Ruf erworben. Zuletzt wurde dies mit dem „Innovationspreis der Bioregionen“ belegt, der jährlich den drei innovativsten deutschen Forschern für herausragende Forschungsideen aus dem Bereich der modernen Biotechnologie oder der Medizintechnik verliehen wird. Atzpodien erhielt den Preis für eine neue Diagnostikmethode, die beim schwarzen Hautkrebs eine verbesserte Prognose ermöglicht und den behandelnden Ärzten eine bessere Therapieentscheidung eröffnet.

In der Behandlung krebskranker Patienten arbeiten die medizinischen Spezialisten der Niels-Stensen-Kliniken Hand in Hand; dabei ist die jeweils neueste medizinische Fachexpertise eine Grundvoraussetzung. Hier sind auch ethische Fragen von hoher Bedeutung. Und: Neben dem ärztlichen Können hat die einfühlsame Begleitung und eine individuelle Versorgung für Patienten und Angehörige einen ebenso hohen Stellenwert. 

Diese Grundphilosophie der Niels-Stensen-Kliniken wird mit Prof. Atzpodien weiter gestärkt: Zur Behandlung und Versorgung der onkologischen Patienten stehen ihm neben dem ärztlichen und pflegerischen Team auch Psychoonkologen und Seelsorger zur Seite. Dies ist Teil eines breiten Angebotes an unterstützenden Maßnahmen, die das Leiden einer Krebserkrankung in einem eng und individuell geknüpften Versorgungsnetz zuverlässig lindern können.

Der neue Chefarzt ist Vorsitzender des Ethikrates der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Zu seiner Grundüberzeugung gehört das Wissen, dass persönliche Fürsorge und Zuwendung zu den Patienten wesentliche Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Onkologie sind.

Atzpodien hat unter anderem in Bonn und Harvard studiert. Seine beruflichen Stationen führten ihn nach New York, Bonn sowie an die Medizinische Hochschule Hannover. Zuletzt leitete er rund ein Jahrzehnt die Abteilung Internistische Onkologie der Fachklinik Hornheide in Münster.

Zum Verbund der Niels-Stensen-Kliniken GmbH gehören das Bildungszentrum St. Hildegard, das Christliche Klinikum Melle, das Franziskus-Hospital Harderberg, das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln, das Marienhospital Ankum-Bersenbrück, das Marienhospital Osnabrück, die Magdalenen-Klinik am Harderberg, die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche und weitere Einrichtungen.

 

Zurück zum Seitenanfang