Kinder werden in Hand Gottes gelegt

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Sternenkindergrab von Franziskus-Hospital Harderberg und Gemeinde St. Peter und Paul Oesede eingesegnet

 

 

Georgsmarienhütte. Die Niels-Stensen- Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg und die Gemeinde St. Peter und Paul Oesede haben gemeinsam ein Sternenkindergrab ihrer Bestimmung übergeben. Es wurde im Rahmen einer Feierstunde von Pfarrer Reinhard Walterbach und Krankenhausseelsorgerin Monika Wohlfarth-Vornhülz eingesegnet. Das Franziskus-Hospital setzt auf dem Grab der Gemeinde St. Peter und Paul nicht beerdigungspflichtige Fehl- und Totgeburten unter 500 Gramm bei.

Für Mütter sei es ein Trost, wenn sie hierherkommen könnten, sagte Walterbach: "Sie möchten sehen, dass ihr Kind bei Gott angekommen ist und brauchen einen Ort zum Trauern".

Krankenhausseelsorgerin Monika Wohlfarth-Vornhülz betonte in ihrer Ansprache, dass es für Eltern schwer sei, wenn sie das Kind verlören. Oft sei es ihnen nicht möglich, darüber zu sprechen, auch nicht mit nahen Angehörigen und Freunden. Manchmal komme es auch zu billigen Tröstungen. Das Sternenkindergrab wolle hier ein Zeichen setzen. Es sei ein Ort, an dem die Trauer als Ausdruck der Liebe anerkannt werde. Es sei bewusst ein Gemeinschaftsgrab: Das solle verdeutlichen, dass niemand mit seiner Trauer alleingelassen werde. "Das Sternengrab ist der Ort, an dem die Kinder in die Hand Gottes gelegt werden", so die Seelsorgerin. Der Tag der Einsegnung sei auch ein Tag der Freude und Dankbarkeit dafür, dass das Grab mit großem ehrenamtlichem Engagement möglich gemacht worden sei.

So engagiert sich die Katholische Frauengemeinschaft auch künftig für die Pflege des Sternenkindergrabs.

 

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