Investitionen für die Patienten

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Umfassendes Bauprogramm am Franziskus-Hospital Harderberg für eine moderne medizinische Versorgung und höheren Komfort

Georgsmarienhütte. Die Planungen laufen auf Hochtouren: Im kommenden Jahr soll der Startschuss für den Erweiterungsbau der Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg gegeben werden. Das Land Niedersachsen hat jetzt die Planungsfreigabe erteilt.

„Wir können unseren Patienten künftig noch mehr Komfort bieten. Dazu errichten wir ein zusätzliches Bettenhaus, das südlich an das bestehende Gebäude angebaut wird“, erläutert Geschäftsführer Michael Kamp. Außerdem werde die Notfall- und Liegendaufnahme in den neu erschlossenen Bereich verlegt. Dadurch haben Rettungsfahrzeuge eine kürzere Anfahrt. Die Notfall- und Liegendaufnahme bildet künftig mit der schon im Bau befindlichen Rettungswache eine Einheit.

Auch die Radiologie mit Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Röntgen wird laut Kamp künftig in diesem Komplex zusammengefasst. Eine direkte Anbindung werde es dann zur neu entstehenden Intensivüberwachungsstation geben, der sogenannten Intermediate Care Station. Sie ist das Bindeglied zwischen der Intensivpflegestation mit ihren umfassenden therapeutischen und intensivpflegerischen Möglichkeiten und der Normalstation: „Wir schaffen kurze Wege und verbessern damit die Versorgung der Patienten“, so Kamp.

In dem Neubau werden dann auf Ebene eins die Notfalliegendaufnahme, Radiologie, Intensivüberwachungsstation und die zentrale Patientenaufnahme angesiedelt sein. Auf Ebene zwei und den darüber liegenden Ebenen werden Pflegebereiche mit Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer eingerichtet, die jeweils mit eigenen Nasszellen ausgestattet sind. „Wir werden helle freundliche Zimmer mit größerer Grundfläche bekommen“, betont Kamp: „Insgesamt wird die Bettenzahl nicht zunehmen. Die Zimmer werden aber deutlich komfortabler.“

Ein ganz neues Gesicht bekommt auch die Eingangshalle des Franziskus-Hospitals Harderberg. Sie wird zu einem modernen Empfangsbereich mit viel Licht und hellen Farben. Mit der Fertigstellung des Bauvorhabens wird für 2013 gerechnet.

Schon im Bau befindet sich die Zentralsterilisation im östlichen Bereich des Krankenhauses. Sie wird unter anderem aus Mitteln des Konjunkturpakets finanziert und soll künftig auch das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln versorgen. Möglich wird das durch die enge Zusammenarbeit im Verbund der Niels-Stensen-Kliniken. Die Zentralsterilisation wird bereits im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen.

 

Zurück zum Seitenanfang