Informationen und Erfahrungsaustausch

MHO - Marienhospital Osnabrück

Stomatag am 30. Oktober im Marienhospital Osnabrück

 

 

Osnabrück. Am 30. Oktober bieten die Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück (MHO) eine Informationsveranstaltung für Stomaträger und deren Angehörige an. In mehreren Vorträgen informieren Spezialisten über die verschiedenen Aspekte des Stomas (künstlicher Darmausgang). Vor allem aber soll die Veranstaltung eine Plattform zum Austausch unter Betroffenen bieten.

Das Programm beginnt um 9 Uhr mit einer Einführung durch Prof. Dr. Christoph Nies, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marienhospital Osnabrück. Es folgen Vorträge über die Notwendigkeit eines Stomas, die verschiedenen Stoma-Formen und die möglichen Komplikationen. Auch die Regelungen zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen werden erläutert. Zudem werden erfahrene Stomafachpflegekräfte aus dem Marienhospital Osnabrück  die Interessenten über die Versorgungsmöglichkeiten und die richtige Ernährung im Rahmen der Stomapflege informieren.

Doch die Vorträge beleuchten nicht allein die operativ-chirurgische und pflegerische Seite. Mit Diplom-Psychologin Annette Finke, Leiterin der Osnabrücker Krebsberatungsstelle, konnte das Marienhospital eine erfahrene Psychologin als Referentin gewinnen. Denn das Leben mit einem Stoma kann eine große seelische Belastung für die Betroffenen und deren Angehörige sein. Der Vortrag von Frau Finke soll helfen, die psychischen und sozialen Herausforderungen des Alltags leichter zu bewältigen.

Die Vorträge werden durch eine begleitende Industrieausstellung ergänzt, die den Besuchern die Möglichkeit bietet, sich umfassend über Produkte der Stomaversorgung und –pflege zu informieren.

Die Veranstaltung soll aber nicht nur Informationen vermitteln, sondern dazu beitragen, dass Betroffene ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen können. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe ILCO statt.

 

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