Immer für Patienten und Mitarbeiter im Einsatz gewesen

SRO - Krankenhaus St. Raphael

Krankenhausseelsorgerin Schwester M. Afra im Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln verabschiedet

Ostercappeln. Schwester M. Afra ist in den Niels-Stensen-Kliniken Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln feierlich verabschiedet worden.

Geschäftsführer Michael Kamp dankte der Ordensschwester für alles, was sie „für unser Haus, für die Mitarbeiter, aber ganz besonders für unsere Patienten getan hat“. Sieben Jahre lang sei sie gemeinsam mit Pastor Friebe und seit kurzem mit Schwester Maria Mathäa in der Seelsorge des Krankenhauses St. Raphael tätig gewesen und habe viel weitergegeben. Häufig sei es die Gabe gewesen, „zuzuhören, Aufmerksamkeit zu schenken oder einfach nur da zu sein, zum Beispiel, wenn ein Patient in einer für ihn ungewohnten und ausweglos erscheinenden Situation Unterstützung gebraucht hat, Angehörige von Patienten jemanden zum Reden benötigt haben und wenn Mitarbeiter über ihre Erlebnisse und ihre psychischen Belastungen sprechen wollten“. 

Schwester M. Afra sei immer verlässlich da gewesen, ob auf der Palliativstation oder in den übrigen Bereichen des Hauses, sagte Kamp. Auch nachdem ihre gesundheitlichen Einschränkungen gekommen seien, habe sie nach kurzer Zeit wieder auf den Beinen gestanden und sei auf den Fluren und in den Zimmern des Hauses unterwegs gewesen. Und immer wieder habe sie gesagt: „Wir kämpfen weiter“. Das, so Kamp, „werden wir allesamt zukünftig vermissen“. 

Schwester M. Afra hat die Krankenpflege von der Pieke auf gelernt. Nach dem Beginn der Ausbildung 1960 in Bad Pyrmont war sie rund zwanzig Jahre lang im St. Elisabeth Krankenhaus in Thuine zunächst als Leiterin einer internen Station anschließend als Leiterin der Intensivstation tätig. 1987 ging sie nach Berlin. 2005 kam Schwester M. Afra dann nach Ostercappeln. Im Mutterhaus in Thuine wird sie nun ihren dritten Lebensabschnitt genießen können.

 

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