Hundertausende Patienten in 50 Jahren stationär behandelt

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Franziskus-Hospital begeht goldenes Jubiläum

Georgsmarienhütte. Das Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken begeht in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Rück- und Ausblick hielten Geschäftsführer Michael Kamp und Verwaltungsdirektor Uwe Hegen im Rahmen einer Jubiläumsfeier, an der auch Generaloberin Schwester Maria Cordis und Generalvikarin Schwester Maria Angelis vom St. Georgsstift Thuine als Mitträger des Krankenhauses teilnahmen.

Kamp erinnerte daran, „dass sich vor 50 Jahren rund 20 Ordensschwestern der Thuiner Franziskanerinnen zum Ziel gesetzt hatten, die Verantwortung für ein neues Krankenhaus und damit das Wohlbefinden von bisher hunderttausenden stationären Patienten sowie Generationen von Mitarbeitern zu übernehmen“.

Getreu dem Motto „Not sehen und handeln“ sei zunächst im Jahr 1960 das ehemalige Waldkrankenhaus in Bad Rothenfelde von den Ordensschwestern übernommen worden, „was den hohen Bedarf an entsprechenden Einrichtungen zeigte“. 1966 nahm dann nach entsprechender Planungs- und Bauphase das Franziskus-Hospital Harderberg am jetzigen Standort seinen Betrieb auf. Begonnen wurde zunächst mit fünf Abteilungen und 275 Betten, das waren in etwa so viele wie heute, allerdings nun für neun Abteilungen.

In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich das Franziskus-Hospital sowohl medizinisch als auch baulich weiter und trat im Jahr 2002 dem heutigen Verbund der Niels-Stensen-Kliniken bei. Neben der Grundversorgung im Bereich der Inneren Medizin und der Allgemein- und Unfallchirurgie deckt das Franziskus-Hospital Harderberg insbesondere mit seinen Schwerpunkten im Bereich der Behandlung von onkologischen Erkrankungen mit dem Brust- und Darmkrebszentrum, der Orthopädie und Schulterchirurgie sowie der Geburtshilfe und Gynäkologie mit dem Kontinenzzentrum ein deutlich überregionales Einzugsgebiet ab. „Viele weitere Personalien und Bauaktivitäten geben dem Franziskus-Hospital heute kein neues aber ein modernes und in die Zukunft gewandtes Gesicht“, sagte Kamp.

Dass dieser Weg habe beschritten werden können, sei nicht zuletzt ein Verdienst der Mitarbeitenden sowie der Thuiner Franziskanerinnen, betonte er. Letzteren attestierte er nicht nur „sehr viel Mut im Gepäck gehabt zu haben, als sie die Baupläne für das Franziskus-Hospital geschmiedet und dann mit der offiziellen Inbetriebnahme im Jahr 1966 umgesetzt haben“.  Mehr noch: Es seien insbesondere Attribute wie „menschlich, weltoffen, dem Kranken zugewandt, Offenheit und Herzlichkeit, die den Charakter unserer Schwestern ausmachen“, so der Geschäftsführer. Dafür und für die langjährige Zusammenarbeit dankte er den Thuiner Franziskanerinnen verbunden mit dem Wunsch, dass es noch lange so bleiben möge.

 

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