Hochqualifizierte Begleitung Schwerstkranker und Sterbender

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Neuer Palliativbereich im Marienhospital Osnabrück eröffnet

 

Die Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück (MHO) haben auf der Station G3  einen neuen Palliativbereich eröffnet. Ärztlicher Leiter ist Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Niels-Stensen-Kliniken und Gründer des Palliativ- und Hospiz-Modells SPES VIVA, das für eine hochqualifizierte Begleitung Schwerstkranker  steht.

 

In diesem Sinne ist auch die neue Palliativeinheit im MHO nach den Worten von Prof. Dr. Hardinghaus für die akute Krisenintervention bei stärksten Schmerzen und  Nöten da, die ambulant nicht beherrscht werden können. 

 

Einen breiten Raum nehme dabei auch die Begleitung von Angehörigen ein. Nach der Behandlung durch ein multiprofessionelles Team aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, Sozialdienst, Psychologie und Seelsorge  sei das Ziel die Entlassung des Patienten. Angestrebt sei die zumindest vorübergehende Entlassung nach Hause, zum Heimplatz oder aber in das kooperierende benachbarte Osnabrücker Hospiz, so Prof. Dr. Hardinghaus. Wichtig sei auch eine gute Zusammenarbeit mit niedergelassen Ärzten und Pflegediensten sowie mit den stationären Einrichtungen der Region.

 

Für die Hospiz- und Palliativarbeit ist eine umfassende fachliche Kompetenz und eine besondere menschliche sowie auch weltanschauliche Basis wichtig. "Diese Eigenschaften sind diesem Hause in hervorragender Weise vorhanden", bescheinigte Prof. Dr. Hardinghaus dem MHO.  

 

Der neue Palliativbereich des MHO wurde in die Abteilung für Innere Medizin (Chefarzt Prof. Dr. Michael K. Müller) integriert. Im Rahmen des Zentrums für Palliativmedizin der Niels-Stensen-Kliniken arbeiten die jeweiligen Abteilungen für Innere Medizin des Verbundes  zusammen. Ziel ist der weitere Aufbau und Ausbau der Palliativmedizin. 

 

Palliativmedizinische Angebote gibt es in allen sechs Krankenhäusern der Niels-Stensen-Kliniken. In Ostercappeln, am Christlichen Klinikum Melle, am Franziskus-Hospital Harderberg, neuerdings auch an den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche sind die Konzepte seit langem mit einer eigenen Station beziehungsweise mit Palliativzimmern erfolgreich eingeführt. Diese Angebote orientieren sich an den Standards von SPES VIVA und sehen unter anderem eine berufsübergreifende Zusammenarbeit vor.

 

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