Großeinsatz am Franziskus-Hospital Harderberg

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Brandschutzübung schafft Sicherheit für den Ernstfall

Georgsmarienhütte. Ein Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehren Oesede und Kloster Oesede an den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg stellte sich zur Erleichterung aller Beteiligten „nur“ als  Übung heraus. Der Einsatz war als „top-geheime“ Chefsache vorbereitet und nur sehr wenigen Personen vorab bekannt.

38 Feuerwehrmänner und –frauen üben den Ernstfall: In den Kellerräumen des Franziskus-Hospitals war ein Feuer ausgebrochen, beim Heranarbeiten an den Brandherd fand die Feuerwehr eine leblose Person.

Übungen in dieser Form werden in größeren Abständen angesetzt, um Sicherheit für den Ernstfall zu schaffen. Für den Geschäftsführer des Franziskus-Hospitals, Michael Kamp, den Verwaltungsdirektor, Uwe Hegen, und den Brandschutzbeauftragten, Peter Beckmann, ist es wichtig, dass die hausinternen Notfallpläne greifen. Reagiert der Mitarbeiter richtig, der den Notfall wahrnimmt? Werden sofort die maßgeblichen Schritte eingeleitet? Für das Zusammenspiel mit den Freiwilligen Feuerwehren Oesede und Kloster Oesede ist es von grundlegender Bedeutung, dass die Rettungskräfte sofort an den Einsatzort auf dem Gelände des Krankenhauses gelangen. Die Brandschutzübung ist in diesem Sinn ein echtes Training, das unter anderem Vertrautheit mit dem Gelände vermittelt.

Das Zusammenspiel der Ansprechpartner auf beiden Seiten ist jedoch genauso wichtig – der Einsatzleiter der Feuerwehr und der Brandschutzbeauftragte des Franziskus-Hospitals müssen direkt und ständig im Kontakt stehen können. Hier besteht nach Einschätzung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters, Stephan Brinkmann, noch Verbesserungsbedarf: „Beide Seiten haben gute Arbeit gemacht. Wir müssen allerdings den direkten Kontakt noch verbessern.“

Geschäftsführer Michael Kamp zeigte sich mit der Übung zufrieden: „Ich danke den Männern und Frauen der Feuerwehr, die ihre Freizeit dafür zur Verfügung stellen, dass unsere Patienten auch im Notfall sicher sind. Dass nicht alles reibungslos gelaufen ist, ist eine wichtige Erkenntnis – und Sinn der Übung. Deshalb hat sich das heute gelohnt.“ Kamp unterstrich zugleich die Bedeutung der Freiwillligen Feuerwehren: „Die Wehren leisten einen erhebliche Beitrag zur allgemeinen Sicherheit. Es ist deshalb von großer Bedeutung, dieses Ehrenamt zu unterstützen. Jeder Arbeitgeber, der Mitarbeiter dafür im Ernstfall freistellt, unterstützt dieses Engagement – nicht zuletzt auch zum eigenen Nutzen.“

Für die Patienten des Franziskus-Hospitals stellt eine Brandschutzübung keine Belastung dar. Um unnötige Beunruhigung zu vermeiden, sind die Patienten kurz vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Klinikleitung darüber informiert worden, dass es sich bei dem Einsatz um eine Übung handelt. 

Das Franziskus-Hospital Harderberg verfügt über 304 Betten.

 

 

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