Geriatrische Frührehabilitation am CKM hat sich erfolgreich entwickelt

NSK-Verbundweit

Generalvikar Theo Paul informiert sich auf der Station  

Melle. Die Klinik für geriatrische Frührehabilitation im Christlichen Klinikum Melle (CKM) der Niels-Stensen-Kliniken hat sich in den zwei Jahren seit ihrer Gründung erfolgreich entwickelt. Darüber berichteten Chefarzt Peter Fellmann und sein Team anlässlich eines Besuchs von Generalvikar Theo Paul.   Die Patientenzahlen seien um rund ein Viertel gestiegen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gehe dieser Trend weiter, sagte Fellmann. Die heimatnahe und ganzheitliche geriatrische Versorgung stehe im Mittelpunkt des Engagements. Es habe sich ein starkes Team gebildet, das den Herausforderungen gewachsen sei. Zum therapeutischen Team gehören Pflegekräfte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Seelsorger, Sozialarbeiter, Logopäden und Ärzte.   „So können wir eine umfassende Betreuung der meist an mehreren Erkrankungen leidenden Patienten vor allem im höheren Alter gewährleisten“, sagt Fellmann: „Sie erhalten eine möglichst frühe und altersentsprechend individuelle Therapie.“ Es sei das Ziel, dass die Patienten einen hohen Grad an Selbstständigkeit erreichen.   Frührehabilitativ behandelt werden laut Fellmann Patienten nach einem akuten Vorfall (zum Beispiel Schlaganfall) und nach Knochenbruch (etwa einer hüftgelenksnahen Fraktur des Oberschenkels) oder solche, die im Rahmen einer anderen Erkrankung eine längere Bettlägerigkeit hatten. Auch akut Erkrankte mit alterstypischen Krankheitsbildern wie Immobilität, Mangelernährung, Gebrechlichkeit, erhöhtem Sturzrisiko sowie Verwirrtheitszuständen und Demenzen zählen zu den Patienten. Die Klinik unterstützt zudem bei der Beantragung von Sozialleistungen und bei der Pflegestufeneingruppierung stationärer Patienten.   Die Klinik sei für ihre erfolgreiche Entwicklung auch vom Bundesverband Geriatrie besonders gelobt worden, berichtete Fellmann.   Neben einer Oberärztin ist das Team um einige Therapeuten angewachsen. Gerade in der Geriatrie seien viele verschiedene Therapeuten notwendig, um die Behandlungsziele zu erreichen, sagte Verwaltungsdirektor Christian Schedding.   Die geriatrische Station habe zurzeit 34 Betten, erläuterte Pflegedirektorin Mareile Greiser. Besonderer Wert werde auf eine aktivierende-therapeutische Pflege sowie Beziehungsarbeit gelegt.

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