Früh erkannter Krebs ist meist heilbar

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Ausstellung der Niedersächsischen Krebsgesellschaft im Franziskus-Hospital Harderberg

Georgsmarienhütte. Die Niedersächsische Krebsgesellschaft hat in den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg eine Ausstellung zum Thema Krebs eröffnet, die bis zum 23. September im Eingangsbereich des Krankenhauses zu sehen ist. Sie informiert mit übersichtlichen Bildtafeln über Prävention sowie Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen.

 

Der Direktor des Zentrums für Onkologie und Hämatologie der Niels-Stensen-Kliniken, Professor Dr. Dr. Jens Atzpodien, unterstrich die Bedeutung der Ausstellung: "Die meisten Krebserkrankungen haben gute Heilungschancen, wenn sie früh genug erkannt werden. Wir möchten vor allem die Gesunden zu vermehrter und intensiverer Krebsvorsorge ermutigen." 

 

Carsten Pfeil von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft stellte einen Vorsorgepass vor, der einen Überblick über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm gibt sowie über weitere medizinisch sinnvolle Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs bei Frauen und Männern informiert. In dem Pass kann zudem die Teilnahme an den Krebsfrüherkennungsmaßnahmen dokumentiert werden.

 

Frauen können sich auf Kosten der Krankenversicherungen ab einem Alter von 20 Jahren, Männer ab 45 Jahren untersuchen lassen. In Niedersachsen nutzen aber bisher nur etwa 50 Prozent der Frauen und nur etwa 20 Prozent der Männer dieses Angebot. Das müsse sich ändern, stimmten Pfeil und Atzpodien überein.

 

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