Franziskus-Hospital Harderberg investiert in eine moderne medizinische Versorgung und höheren Komfort

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Land Niedersachsen unterstützt die Baumaßnahmen

 

 

Georgsmarienhütte. Die Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg investieren in Bauvorhaben für eine moderne medizinische Versorgung und höheren Komfort. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben in einem ersten Finanzierungsabschnitt mit 2,5 Millionen Euro. Das gab das Sozialministerium jetzt bekannt. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf über 30 Millionen Euro.

Der Baubeginn ist für Anfang 2011 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt etwa drei Jahre. Geplant ist zum einen die Errichtung eines zusätzlichen Bettenhauses, das südlich an das bestehende Gebäude angebaut wird. Außerdem wird die Notfall- und Liegendaufnahme in den neu erschlossenen Bereich verlegt. Dadurch haben Rettungsfahrzeuge eine kürzere Anfahrt. Die Notfall- und Liegendaufnahme bildet künftig mit der bereits fertig gestellten Rettungswache eine Einheit.

Auch die Radiologie mit Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Röntgen wird laut Geschäftsführer Michael Kamp künftig in diesem Komplex zusammengefasst. Eine direkte Anbindung werde es dann zur neu entstehenden Intensivüberwachungsstation geben, der sogenannten Intermediate Care Station. Sie ist das Bindeglied zwischen der Intensivpflegestation mit ihren umfassenden therapeutischen und intensivpflegerischen Möglichkeiten und der Normalstation: „Wir schaffen kurze Wege und verbessern damit die Versorgung der Patienten“, so Kamp.

In dem Neubau werden dann auf Ebene eins die Notfalliegendaufnahme, Radiologie, Intensivüberwachungsstation und die zentrale Patientenaufnahme angesiedelt sein. Auf Ebene zwei und den darüber liegenden Ebenen werden Pflegebereiche mit Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer eingerichtet, die jeweils mit eigenen Nasszellen ausgestattet sind. „Wir werden helle freundliche Zimmer mit größerer Grundfläche bekommen“, betont Kamp: „Insgesamt wird die Bettenzahl nicht zunehmen. Die Zimmer werden aber deutlich komfortabler.“ Hinzu kommt ein Wahlleistungsangebot, welches nicht in einer eigenen Station konzentriert sondern den jeweiligen Disziplinen zugeordnet wird, um die vorhandenen Erfahrungen in der fachspezifischen ärztlichen und pflegerischen Betreuung im Sinne der Patienten einsetzen zu können.

Ein ganz neues Gesicht bekommt auch die Eingangshalle des Franziskus-Hospitals Harderberg. Sie wird zu einem modernen Empfangsbereich mit viel Licht und hellen Farben.

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