Flächendeckende Versorgung von Schwerstverletzten

MHA - Marienhospital Ankum Bersenbrück

Traumanetzwerk Süd-West-Niedersachsen ist in Osnabrück ausgezeichnet worden

Osnabrück. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) hat elf Kliniken aus der Region für ihre Arbeit im Traumanetzwerk Süd-West-Niedersachsen ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Osnabrücker Rathaus bescheinigte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius den Krankenhäusern, die flächendeckende Versorgung von Schwerstverletzten durch die enge Zusammenarbeit deutlich zu verbessern.

Die Sprecher des Traumanetzwerks Süd-West-Niedersachsen, Privatdozent Dr. Martin Engelhardt (Klinikum Osnabrück) und Prof. Dr. Uwe Joosten (Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück), erläuterten das Ziel des Netzwerks: Es gehe darum, die Überlebenswahrscheinlichkeit der Unfallopfer und deren anschließende Lebensqualität weiter zu steigern: „Wir freuen uns, dass die beteiligten Kliniken das umfangreiche Audit nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erfolgreich abgeschlossen haben und danken ihnen für ihr großes Engagement und den dafür bereitgestellten Materialeinsatz.“ Es gelte, das Netzwerk zu stärken und auszubauen. Mit der Feierstunde werde das Engagement aller beteiligten Kliniken an einer optimalen Versorgung Schwerverletzter in der Region Süd-West-Niedersachsen gewürdigt. 

Im Rahmen des Festaktes stellte Prof. Dr. Johannes Sturm von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie die Arbeit der Traumanetzwerke vor und gab einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Künftig sollen auch Rehabilitationskliniken in die Netzwerkarbeit eingebunden werden, sagte er.

Dr. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, ging auf die Bedeutung der Traumanetzwerke ein. Bei einem Unfall zähle für Verletzte jede Minute. Mit einem optimal abgestimmten Netzwerk von Traumazentren würden die Chancen für Schwerstverletzte deutlich erhöht. Eine nachhaltige Vernetzung sei gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen äußerst notwendig.

Die am Traumanetzwerk Süd-West-Niedersachsen beteiligten Krankenhäuser sind: Niels-Stensen-Kliniken Christliches Klinikum Melle, Elisabeth-Krankenhaus Thuine, Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg, Klinikum Osnabrück Standort Finkenhügel, Krankenhaus St. Elisabeth Damme, Niels-Stensen-Kliniken Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln, Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück, Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück, St.-Franziskus-Hospital Lohne, St.-Marienhospital Vechta und St.-Josefs-Hospital Cloppenburg.

 

 

 

 

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