„Fachkräftemangel wird zum Problem für Krankenhäuser“

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Ansgar Pohlmann und CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn informieren sich am Franziskus-Hospital Harderberg über Situation der Krankenhäuser

 

 

Georgsmarienhütte. Auf Einladung von CDU-Bürgermeisterkandidat Ansgar Pohlmann besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn die Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg. Der Gesundheitspolitiker informierte sich im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, Werner Lullmann, und dem Geschäftsführer des Franziskus-Hospitals Harderberg, Michael Kamp, über die Situation der Krankenhäuser. 

In seiner Begrüßung wies Pohlmann auf die Bedeutung des Franziskus-Hospitals für Georgsmarienhütte hin: „Das Franziskus-Hospital ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Georgsmarienhütte. Das Haus leistet einen wesentlichen Beitrag zur medizinischen Versorgung unserer Stadt.“ Pohlmann bat die Vertreter der Niels-Stensen-Kliniken, dem Gast aus Berlin die anstehenden Probleme zu schildern und über Lösungen zu sprechen.

Für Werner Lullmann stehen für die Krankenhäuser zwei große Herausforderungen an: Einerseits die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung, für die der Gesetzgeber eine nachhaltige und verlässliche Lösung finden muss, andererseits der immer gravierendere Fachkräftemangel. Lullmann: „Wenn in der Zukunft Krankenhäuser schließen müssen, dann werden sie das nicht in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen tun müssen, sondern weil sie das Fachpersonal nicht mehr finden, das sie benötigen.“ Auch wenn der Ärztemangel zur Zeit bereits drücke, so werde in absehbarer Zeit ein noch viel größeres Problem durch mangelnden Nachwuchs für die Pflegeberufe entstehen, so der Geschäftsführer des regionalen Krankenhausverbundes.

Jens Spahn fragte nach und hörte zu, welche Befürchtungen und Ideen seine Gastgeber bewegten. Zum Abschluss des Gesprächs fasste er zusammen: „Was es braucht, ist eine Strukturveränderung in der Krankenhausfinanzierung, um wenigstens eines der Probleme anzugehen.“ Wie diese Strukturveränderung aussehen könne, blieb an diesem Abend noch  offen – das wird wohl erst die politische Diskussion der kommenden Wochen zeigen.

 

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