Erstes Osnabrücker Infoterminal zur Selbsthilfe

MHO - Marienhospital Osnabrück

Neues Angebot im Marienhospital Osnabrück vorgestellt

 

 

Osnabrück. Selbsthilfegruppen sind wichtige Partner in der Gesundheitsversorgung und eine wertvolle Ergänzung zu anderen Angeboten. Die Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück (MHO) haben jetzt ihre Kooperation mit bestehenden Selbsthilfegruppen und dem Osnabrücker Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt weiter ausgebaut und ein Infoterminal zum Thema Selbsthilfe in Betrieb genommen. Es ist das erste seiner Art in Osnabrück und steht den Patienten und Besuchern des MHO kostenlos zur Verfügung.

An dem Terminal können Informationen rund um das Thema Selbsthilfe abgerufen werden: Was machen Selbsthilfegruppen, welche Selbsthilfegruppen in der Region Osnabrück gibt es, wie kann man mit einer Selbsthilfegruppe Kontakt aufnehmen oder für eine Neugründung Unterstützung bekommen?

Die Inhalte werden vom Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt beim Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück über das Internet zur Verfügung gestellt. Alle Informationen sind so auf dem aktuellen Stand. Das Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt versteht sich als Schnittstelle zwischen den Bürgern, Selbsthilfegruppen sowie Institutionen im Gesundheitswesen. So kam auch die Kooperation mit dem Marienhospital Osnabrück zustande. Die technischen Komponenten des Terminals wurden über Projektmittel durch die AOK - Die Gesundheitskasse finanziert.

Das kostenlose und rollstuhlfahrergeeignete Selbsthilfe-Terminal ist für Patienten und Besucher des Marienhospitals rund um die Uhr zugänglich. Die Bedienung erfolgt kinderleicht über einen berührungsempfindlichen Monitor. Das Infoterminal befindet sich über der Eingangshalle in der 3. Gebäude-Ebene. An gleicher Stelle gibt es auch das allgemeine Internet-Terminal des MHO.

Das Marienhospital Osnabrück versteht sich traditionell als selbsthilfefreundliches Krankenhaus. Mit zahlreichen Selbsthilfegruppen arbeitet das Haus eng zusammen, dazu gehören zum Beispiel die Kehlkopflosenselbsthilfe, die Tinnitus-Liga, Selbsthilfegruppen Darmerkrankter sowie die Selbsthilfegruppe Stomaträger. Weitere Selbsthilfegruppen werden über den Sozialdienst des Marienhospitals vermittelt.

Darüber hinaus nehmen das Büro für Selbsthilfegruppen und Ehrenamt sowie Selbsthilfegruppen etwa an Tagen der offenen Tür des Marienhospitals teil. Diese Kooperation soll weiter ausgebaut werden, der erste Schritt dazu ist das jetzt vorgestellte Infoterminal.

 

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