Einblicke in die Ausbildungsberufe am Patienten

MHO - Marienhospital Osnabrück

Rund 600 Schüler aus Stadt und Landkreis beim ersten Tag der Ausbildung im MHO

Osnabrück. Was macht ein Intensivpfleger? Welche Aufgaben übernehmen Operationstechnische Assistenten? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in der Krankenpflege? Diese und viele andere Fragen konnten rund 600 Schüler von Schulen aus Stadt und Landkreis Osnabrück beim ersten Tag der Ausbildung im Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken loswerden. Und sie machten reichlich Gebrauch davon, wie Pflegedirektorin Christina Sterk bestätigte. Das Interesse der Schulen sei überraschend groß gewesen, sagte sie. Das zeige, wie wichtig es sei, Schülern konkrete Einblicke in die Praxis zu ermöglichen.   Das übernahmen Pflegende und weitere Mitarbeiter des MHO an rund 30 Stationen auf fünf Ebenen. Vertreten waren unter anderem die Bereiche Hygiene, Zentrale Notaufnahme, OP-Pflege, Anästhesiepflege, Intensivstation, Aromapflege, Pflege von Patienten im und am Bett, Umgang mit Demenzkranken und Diabetespatienten, Wundbehandlung oder auch die Wöchnerinnenstation. Vorgestellt wurden zum Beispiel die Berufe Anästhesietechnische Assistenz, Operationstechnische Assistenz, Gesundheits- und Krankenpflege, Duales Studium Pflege Bachelor, Fachkraft für medizinische Produktaufbereitung, Medizinische Fachangestellte sowie Hebamme.   Am Stand der Operationstechnischen Assistenten hatte Pfleger Emanuel Müller einen unfallchirurgischen OP-Tisch aufgebaut und erläuterte den Schülern nicht nur den Arbeitseinsatz, sondern auch wie sie sich korrekt für den OP einkleiden.   „Wir freuen uns über das große Interesse am Tag der Ausbildung“, so Frau Sterk: Er sei ein voller Erfolg gewesen. Sie dankte vor allem Irene Hüsers und den hauptamtlichen Praxisanleitern, deren Initiative die Aktion war.   „Um unsere Ausbildungs- und Praktikantenplätze mit jungen Menschen besetzen zu können, ist es uns ein großes Anliegen den Schülern einen Einblick in unsere Ausbildungsberufe der Patientenversorgung zu geben“, so die Pflegedirektorin.

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