Einblick in die Berufswelt der Niels-Stensen-Kliniken

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Jugendliche schauten Mitarbeitern beim Zukunftstag über die Schultern

 

Melle/Georgsmarienhütte/Ostercappeln. Zukunftstag in den Niels-Stensen-Kliniken: Im Christlichen Klinikum Melle wurden 17 Schüler durch die Klinik geführt, um Teilaspekte des Pflegeberufes kennen zu lernen. Birgit Cruys, stellvertretende Pflegedirektorin begrüßte die Schüler und zeigte auf, wie Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung von verschiedenen Berufsgruppen im Krankenhaus versorgt werden. Zunächst ging es in die Zentrale Patientenaufnahme (ZPA). Hier demonstrierte Andre Janisch, Leiter der ZPA, das Anlegen eines Gipsverbandes. Danach mussten die Schüler aktiv werden. Es folgten umfangreiche praktische Übungen zur Lagerung, Gangschulung und Ernährung. Flüssigkeiten wurden angedickt und gegenseitig angereicht. Dargestellt wurde auch, wie Pflegende Schluckstörungen erkennen und wie sie beispielsweise durch die Oberkörperhochlagerung oder mittels angedickter Flüssigkeiten, dem begegnen können. Nach der Gangschulung folgte für die Schüler noch eine Herausforderung: Im Innenhof des Klinikums mussten sie den Geh-Garten, der unterschiedliche Bodengegebenheiten aufweist, mit Unterarmgehstützen ablaufen. Nach dieser Anstrengung ging es dann in die Cafeteria. Hier schloss der Zukunftstag mit Limo und Eis ab.

 

Im Franziskus-Hospital Harderberg lernten zwölf Schüler den Krankenhausalltag kennen und durften dabei sogar selbst Hand anlegen und zum Beispiel Puls und Blutdruck messen. “Sie haben einen abwechslungsreichen Tag erlebt“, sagte Matthias Rüschen, stellvertretender Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, die das Programm organisiert hat. „Wir freuen uns über das große Interesse an Krankenhausberufen“, so Pflegedirektorin Sr. Maria Manuela.

Der Tag begann mit einer Begrüßung durch die Hausleitung und einem einführenden Film. Dann besuchten die Schüler die Personalabteilung. Hier wurden ihnen alle Ausbildungsmöglichkeiten in einem Krankenhaus kurz vorgestellt. Weiter ging es in der Unfallambulanz – die einige Schüler schon aus eigener Erfahrung kannten. Besucht wurden auch eine Pflegestation, die Endoskopie, die Röntgenabteilung, die Geburtsräume, die Apotheke, die Physiotherapie, verschiedene Bereich der Haustechnik und die Küche. Zum Abschluss lud die Krankenhausleitung alle Kinder zum Mittagessen ein. Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von den vielfältigen Berufen im Franziskus-Hospital.

Im Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln begleiteten elf Schüler unter Leitung von Laurentius Uhlenkamp die Krankenhausmitarbeiter bei ihren vielfältigen Aufgaben.  Zunächst besuchten sie die Patientenaufnahme in der Verwaltung. Danach folgte ein Rundgang durch die Küche. Die Diätassistentin erklärte, wie das Essen für die Patienten und Mitarbeiter zubereitet und verteilt wird. Weiter ging es in der Physiotherapeutischen Abteilung. Den Teilnehmern wurde das Berufsbild, die Ausbildung und Tätigkeitsfeder des Physiotherapeuten erklärt und mit praktischen Übungen demonstriert. Spannend war auch ein Rundgang durch die Katakomben des Krankenhauses, der Blick auf die Computersteuerung und Verteilung der Telefonanlage, der Besuch des Kesselhauses und der Lüftungsanlage des neuen OPs. Der Weg führte die Besucher außerdem zur Elektrokardiographie, Blutdruckmessung und in den Gipsraum.

 

Auf einer simulierten Pflegestation erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Berufsbilder und Fortbildungsmöglichkeiten der Pflegeberufe. Die jungen Gäste konnten hier selbst einige Pflegaufgaben üben, wie zum Beispiel den Bettlakenwechsel bei liegendem Patienten oder ihn im Bett zu lagern. In der Röntgenabteilung offenbarte eine Aufnahme das Innenleben einer Damen - Handtasche. In der Endoskopie wurde den Schülern eine Magenspiegelung demonstriert. Schließlich sahen die Jungen und Mädchen noch einen Film über die Arbeitsabläufe im OP, in der Sterilisation, auf der Intensivstation und auf der Palliativstation. Eine Präsentation mit Erläuterung der vielfältigen Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten rundeten den Besuch ab.

 

 

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