Ein Kernspintomograph zieht um

MHO - Marienhospital Osnabrück

Logistische Meisterleistung im Marienhospital Osnabrück Osnabrück

In einer aufwändigen Aktion ist in den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück (MHO) ein sechs Tonnen schwerer Kernspintomograph innerhalb des Hauses in den neuen Anbau für die Magnetresonanztomographie (MRT) verfrachtet worden. Auf den letzten Metern wurde das Gerät, das soviel wiegt wie vier Personenwagen, mit Hilfe eines Autokrans bewegt.

Der MRT-Anbau am Marienhospital erweitert das bestehende Radiologische Zentrum. Dessen Kernbereich wird derzeit im laufenden Betrieb umgebaut und modernisiert. In wenigen Wochen sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Während des Großgerätumzugs musste im MHO nicht auf Untersuchungen verzichtet werden, da das Krankenhaus und das Institut Drewes + Partner seit einigen Wochen über einen weiteren gemeinsamen Kernspintomographen verfügen. "Die Planung des Umzugs war eine logistische Meisterleistung unseres Technischen Dienstes", so Geschäftsführer Rudi Fissmann. Denn neben den technischen Vorarbeiten musste unter anderem die Tragfähigkeit aller Gebäudeteile geprüft werden, bevor der Apparat bewegt werden konnte. Der Autokran wurde auf Höhe der Tiefgarage des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück platziert. In dem Parkbereich wurden vorübergehend zusätzliche Stützpfeiler eingebaut, um die Last von Kran und Kernspintomograph tragen zu können. Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem das Innere des Körpers dargestellt wird. Im Gegensatz zur klassischen Röntgendiagnostik arbeitet es mit einem Magnetfeld statt mit Röntgenstrahlung. Es gilt daher als besonders schonendes Verfahren und ermöglicht sehr detaillierte und dreidimensional wirkende Abbildungen.

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