Ein Jahr künstliche Lunge am Marienhospital Osnabrück

MHO - Marienhospital Osnabrück

Die Klinik für Anästhesiologie zieht eine positive Bilanz - Kooperation mit der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde

 

 

Osnabrück/Bad Rothenfelde. Seit einem Jahr wird in der Klinik für Anästhesiologie an den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück eine künstliche Lunge eingesetzt. Mittlerweilen wurden über 15 Patienten mit diesem Verfahren behandelt, denen sonst der sichere Tod durch Ersticken drohte. Mit der künstlichen Lunge kann in solch auswegslosen Situationen mehr als der Hälfte der Patienten das Leben gerettet werden.

Erfolgreich behandelt wurden im Marienhospital bisher zum Beispiel Patienten mit lebensbedrohlichen Lungenentzündungen, schwerer „Neuer Grippe“ (im Volksmund auch Schweinegrippe genannt) und Patienten nach schweren Unfällen.

„Damit können wir für die Bewohner der Region eine Therapie anbieten, die nur wenigen Zentren vorbehalten ist“, so Privatdozent Dr. Martin Beiderlinden, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie. Er betont zugleich, wie wichtig die multiprofessionelle Zusammenarbeit für ein erfolgreiches Gelingen dieses Programms ist: „Nur durch die enge Kooperation aller Fachdisziplinen kann ein solch aufwändiges Verfahren erfolgreich etabliert werden. Denn die schwerst kranken Patienten fordern von allen Beteiligten, insbesondere auch den Pflegekräften, ein über das normale Maß hinausgehendes Engagement.“

Dem Einsatz der künstlichen Lunge kommt eine gute Kooperation mit der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde zugute. Beiderlinden: „Wir danken den dortigen Kollegen dafür, dass sie uns jederzeit zur Seite stehen. Dies bekommt insbesondere dann enorme Bedeutung, wenn wir zwei Patienten gleichzeitig mit der künstlichen Lunge behandeln müssen: Dann leihen uns die Kollegen der Schüchtermann-Klinik ihr Gerät.“

 

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