„Ein guter Umgang mit ethischen Fragen ist ein Qualitätsmerkmal“

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Erstmals Moderatoren für ethische Fallbesprechungen am Franziskus-Hospital Harderberg ausgebildet

 

Georgsmarienhütte. Im Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken sind erstmals Moderatoren für ethische Fallbesprechungen ausgebildet worden. Unter Leitung von Dr. Klaus Klother (Caritas) lernten sie, die Koordination und Begleitung von ethischen Fallbesprechungen in dem Krankenhaus zu übernehmen.

In den Gesprächen mit Mitarbeitern der verschiedenen Berufsgruppen geht es darum, eine konkrete ethische Fragestellung zu diskutieren und nach Möglichkeit eine Lösung zu finden. Dazu werden die verschiedenen Perspektiven zusammengetragen, analysiert und mit den maßgebenden Werten und dem Leitbild des Hauses abgeglichen.

Ziel ist es, eine gemeinsame begründete ethische Empfehlung abzugeben. Mitarbeitende sowie Angehörige können  die ethische Fallbesprechung beantragen. Sie dient auch dazu, die mit einem speziellen Fall betrauten Mitarbeiter nicht alleine zu lassen in ihrer Entscheidungsfindung.

Denn die moderne Medizin steht immer stärker im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und ökonomischen Zwängen, zwischen Erwartungen und Befürchtungen von Patienten und Angehörigen. Es ergeben sich regelmäßig Fragen nach der Achtung, der Würde und der Autonomie der Patienten, aber auch nach der gerechten Verteilung begrenzter Ressourcen.

„Ein guter Umgang mit diesen ethischen Fragen ist ein Qualitätsmerkmal medizinischer Einrichtungen“, so Verwaltungsdirektor Uwe Hegen. Er fördere die Wertschätzung der Patienten und Angehörigen.

 

 

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