„Ein bedeutender Meilenstein“

MHO - Marienhospital Osnabrück

Christliches Kinderhospital Osnabrück feierte Richtfest - Einweihung am 8. April 2011 geplant

Osnabrück. Feierliches Richtfest am Christlichen Kinderhospital Osnabrück (CKO): Als einen „bedeutenden Meilenstein“ bezeichnete Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Christian Sanders das Ereignis, zu dem er rund 200 Gäste auf der Baustelle begrüßte.

Er dankte allen beteiligten Firmen, "die mit ihren Händen und Köpfen das Bauwerk erstellt haben". Der Rohbau wirke gerade, wenn man im Atriumbereich stehe, großzügig und einzigartig. Das Bauwerk passe gut in das Umfeld des Marienhospitals, der Kirche St. Johann und des alten Neustädter Rathauses.

In einem kurzen Rückblick erinnerte Sanders an die Anfänge und die Entwicklung der Baumaßnahmen. Am 29. April 2009 sei der erste Spatenstich, am 10. Juni 2009 dann die Grundsteinlegung vollzogen worden. „Damals konnte noch nicht damit gerechnet werden, dass Osnabrück ein Jahrzehntwinter bevorsteht“, ergänzte Projektsteuerer Michael Unverdorben. So sei es zu einer Verzögerung von rund zwei Monaten gekommen. Dennoch könne für den 8. April 2011 die Einweihung geplant werden.

Dankende Worte sprach auch der stellvertretende CKO-Aufsichtsratsvorsitzende Generalvikar Theo Paul, der besonders das Engagement der Mitarbeiter in den vielen Planungsgruppen vor und während der Bauzeit lobte. Die CKO-Konzeption bezeichnete er als etwas Besonderes – mit einer Bedeutung, die weit über die Region hinaus reiche. Gemeinsam mit Sanders schlug er den Nagel symbolisch ein.

Für den Neubau wurden bisher rund 8684 Kubikmeter Beton verbaut und 985 Tonnen Stahl verarbeitet. Über 135 Firmen und Büros - von Chemnitz bis Pfarrkirchen- sind an der Baumaßnahme beteiligt, darunter viele Unternehmen aus der Region Osnabrück. Die Baummaßnahme wird mit rund 29 Millionen Euro gefördert. Der Eigenanteil der CKO-GmbH beträgt über 3,5 Millionen Euro.

„Die ringförmige Organisation im Gebäude erzielt eine gute Orientierbarkeit, eine hohe Aufenthaltsqualität, abgestimmt auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern“, erklärte Unverdorben. Der Vorplatz sei großzügig gestaltet mit einem Patientengarten und einem Spielplatz. Ganz speziell sei die auf die kleinen Patienten ausgelegte themenbezogene Farbkonzeption. Auch auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz sei geachtet worden, so Unverdorben. Dabei werde ein besonderer Wert auf Vollwärmeschutz, Gebäudeklimatisierung und umweltverträgliche Materialien gelegt. Auf dem Dach des Gebäudes werde zudem eine Photovoltaikanlage errichtet.

Die neue Einrichtung wird 152 Betten für die voll- und teilstationäre Versorgung haben. In dem Neubau sollen alle stationär behandlungsbedürftigen Kinder in einem kindgerechten Ambiente untergebracht und durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger betreut werden. Auch den Jugendlichen steht das CKO als Fachkrankenhaus für Jugendheilkunde offen.

Mit der Anbindung an das Marienhospital sollen die vorhandenen diagnostischen und therapeutischen Zentraleinrichtungen und die Kompetenz der medizinischen Disziplinen des Marienhospitals mitgenutzt werden.

Der Standort Schölerberg des Kinderhospitals bleibt mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und einem in Planung befindlichen Sozialpädiatrischen Zentrum erhalten. Bis zur Inbetriebnahme des CKO steht aber auch die Kinderheilkunde am Schölerberg in vollem Umfang zur Verfügung.

 

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