Die Natur als Gestalterin

CKM - Christliches Klinikum Melle

Analoge Fotografie von Kurt Krato bis zum 31. Mai im Christlichen Klinikum Melle

 

 

Melle. „Fotografieren ist wie Schreiben mit Licht, wie Musizieren mit Farbtönen, wie Malen mit Zeit und Sehen mit Liebe“, sagt der Hobby-Fotograf Kurt Krato. Bis zum 31. Mai stellt er in den Niels-Stensen-Kliniken Christliches Klinikum Melle aus.

Seit seiner Jugend fotografiert der 69-jährige aus Lübbecke auf seinen Reisen innerhalb Europas, aber auch in seiner näheren Umgebung. Vor etwa acht Jahren hat Kurt Krato seine Vorliebe für Nahaufnahmen entdeckt.

Seine Fotos entstehen aus dem Moment heraus, ohne aufwändige Inszenierungen.

So gibt es zum Beispiel Bilder mit Luftblasen in goldgelbem Honig, Lichtreflexionen auf Glasfiguren und Detailansichten auf verwitterten Bretterwänden: Nahaufnahmen, die das Alltägliche in neuem Licht erscheinen lassen. Das Konkrete geht verloren und die Motive erscheinen wie abstrakte Gemälde. Der Betrachter ist eingeladen, in Formen und Farben zu schwelgen.

Neben der Vielfalt und Fantasie ist vor allem auch die Authentizität typisch für Kratos Fotos: „Ich möchte Dinge zeigen, wie sie sind, nicht wie man sie verändern könnte“, sagt er. Der Fotograf verzichtet auf Bildbearbeitungen. Verfremdungen entstehen nur durch extreme Nähe zum Objekt.

Bisherige Ausstellungen von ihm waren zu sehen in der Klinik am Rosengarten in Bad Oeynhausen, auf einem Kunstsymposium in Ungarn, in der Galerie der Firma MAPA in Zeven sowie im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst im Speicher“ des Kunstvereins Lübbecke.

 

 

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