Die Lebensretter

MHO - Marienhospital Osnabrück

Vierteilige Medizin-Dokumentation wurde im Marienhospital Osnabrück gedreht

Osnabrück. Drehort Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück: Der Norddeutsche Rundfunk hat in der Notfallambulanz des Krankenhauses eine vierteilige Medizin-Dokumentation mit dem Titel „Die Lebensretter“ gedreht, die am Dienstag, 11. Januar, 21 Uhr, im NDR Fernsehen startet.

Sie zeigt in jeder Folge unverfälscht das Leben und Arbeiten in der Zentralen Notaufnahme. Ergänzt werden die Aufnahmen durch aufwändige 3D-Animationen, die anschaulich neben den Ursachen der Krankheit auch die jeweilige Behandlungsmethode erklären. Der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Dr. Christoph Greiner, wird am Tag der Erstausstrahlung (11.1.) ab 16.10 Uhr live im NDR Fernsehen (Sendung "Mein Nachmittag") über die Aufnahmen und die Notaufnahme berichten.

Täglich werden rund 70 Patienten in der Notfallambulanz des Marienhospitals versorgt. Ob kleine Wunden oder tragische Unfälle, das Pflegepersonal und die Ärzte wissen nie, welcher Patient sie als nächstes erwartet. Doch eines haben alle Patienten gemeinsam: Sie brauchen dringend Hilfe.

Da ist zum Beispiel ein 74-jähriger Patient, der kaum noch laufen kann. Während dieser operiert wird, kümmert sich ein weiteres Ärzteteam schon um die nächsten Fälle: Ein junger Mann kam mit Magenbeschwerden in die Klinik. Ein kleines Mädchen ist beim Spielen gestürzt und muss seinen ganzen Mut beweisen, denn es wird zum ersten Mal operiert. Die Genesung eines 40-Jährigen liegt in weiter Ferne: Er musste bereits zum siebten Mal in einem Jahr ins Krankenhaus. Er hat eine ernste Krankheit und zeigt den Zuschauern seinen ganz eigenen Weg, damit umzugehen.

In Folge 2 hat am Dienstag, 18. Januar, 21 Uhr, Dr. Charlotte Wiese die Wochenendschicht. Während sie sich noch um einen Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt kümmert, wird ein Mann eingeliefert, der von Passanten auf der Straße gefunden wurde. Szenenwechsel: Nele wird von ihrer Mutter ins Marienhospital gebracht. Sie hat sich den Fuß verletzt, und ihre Mutter, die von ihren drei Kindern durchaus Kummer gewöhnt ist, hofft, dass es „nur“ eine Prellung ist. Aber das Mädchen kann kaum auftreten.

Folge 3 zeigt am Dienstag, 25. Januar, 21 Uhr, eine Not-Operation. Der Anfang einer Krankheitsgeschichte, an die sich der Patient immer erinnern wird. OP-Pfleger Horst Pöge arbeitet bereits seit 33 Jahren im Marienhospital. Er ist Routinier, doch auch nach dieser langen Zeit hält jeder Tag etwas Neues parat. Chirurg Dr. Dirk Janssen hat es gleich zu Beginn seiner Schicht mit einem schwierigen Fall zu tun: Der eingelieferte Patient hat sich beim Holzhacken die Fingerkuppen abgeschnitten und die Ärzte müssen schnell handeln.

In Folge 4 (Dienstag, 1. Februar, 21 Uhr) wird der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Dr. Christoph Greiner, begleitet. Für ihn ist schon am Sonnabend das Wochenende vorbei: Ein Patient wird per Rettungshubschrauber ins Marienhospital gebracht mit Verdacht auf Hirnblutungen. Eine sofortige OP soll Schlimmeres verhindern.

Das TV-Team lobte den Einsatz und das Engagement der Krankenhaus-Mitarbeiter: „Wir sind echt überwältigt, was sie hier leisten.” Auch für den gesamten Dreh gab es Beifall: „Von den Vorgesprächen bis zur Umsetzung ist alles total unkompliziert gelaufen. Das Marienhospital Osnabrück ist ein tolles Krankenhaus,  die Entscheidung, die Aufnahmen hier zu drehen, war die richtige“, sagte ein Mitarbeiter vom NDR.

 

 

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