Der Patient entscheidet

MHA - Marienhospital Ankum Bersenbrück

Vortrag von Dr. Breuer und Dr. Freytag in den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück

Ankum/Bramsche. „Sollten Sie aufgrund einer schweren Arthrose ein künstliches Gelenk benötigen, so entscheiden Sie als Patient, ob und wann operiert wird.“ So lautete eine Kernaussage der beiden Bersenbrücker Orthopäden Dr. Christian Breuer und Dr. Hans-Christian Freytag während eines Vortrags vor rund 100 Zuhörern in den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück.

Zunächst gingen die beiden Fachärzte auf das Krankheitsbild der Arthrose ein, das durch eine zunehmende Zerstörung der Knorpel und Knochenflächen eines Gelenkes gekennzeichnet ist und mit Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen einhergeht. Bevor allerdings eine Operation in Frage kommt, sind nach den Worten der Referenten eine Reihe konservativer Maßnahmen möglich, die von einer Schmerztherapie bis zur Akupunktur reichen. „Wichtig ist die Bewegung. Maßvoll angewandt, kann damit einer Arthrose vorgebeugt und bei bereits vorhandener Gelenkschädigung eine Linderung erreicht werden“, so die beiden Experten.

Bei fortgeschrittenem Krankheitsbild bleibt dann häufig nur der künstliche Gelenkersatz, wobei je nach Situation einzelne Teile eines Gelenkes oder das komplette Gelenk ersetzt werden können. Ziel der Therapie ist, eine Schmerzfreiheit und eine Beweglichkeit wieder herzustellen und damit die Lebensqualität zu steigern.

Die Orthopäden Dr. Breuer und Dr. Freytag betreiben in Bersenbrück eine orthopädische Facharztpraxis und bieten neben ihrer Tätigkeit in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche seit April dieses Jahres auch Operationen im Marienhospital Ankum-Bersenbrück an.

 

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