Der Neubau wird zum Publikumsmagneten

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Rund 10 000 Menschen beim Tag der offenen Tür im Franziskus-Hospital

Georgsmarienhütte. Großeinsatz am Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken: Der Besucherandrang beim Tag der offenen Tür übertraf alle Erwartungen: Rund 10 000 Menschen kamen, sahen und erlebten nicht nur die neuen Räume des Neubaus mit Bettenflügel, Zentraler Notaufnahme (ZNA) und Radiologie, sondern auch ein vielfältiges Programm, das die Mitarbeiter auf die Beine gestellt hatten.

Auf den Gängen und in den Patientenzimmern gab es Informationsstände, aber auch Action pur: Etwa Reanimationsvorführungen in Kooperation mit dem DRK-Rettungsdienst im Schockraum. Das Szenario: Ein 65-jähriger Patient wurde ohne Atemtätigkeit in der Fußgängerzone gefunden, vom DRK mit Blaulicht und Martinshorn ins Franziskus-Hospital gebracht und hier wiederbelebt. „Patient atmet wieder“, konnte der Ärztliche Leiter der ZNA, Dr. Sebastian Ellis nach dem Einsatz verkünden.

Auch dem Elefanten des neunjährigen Lukas aus Georgsmarienhütte konnte geholfen werden: Im „Teddybär-Krankenhaus" verarzteten Leitende Ärztin Dr. Ute Hohage und zwei Pflegekräfte Plüschtiere und Puppen, die die Kinder von zuhause mitgebracht hatten. Der Elefant von Lukas hatte einen offenen Rücken, der rasch genäht werden konnte. Zum Schluss verpasste Lukas ihm noch eine Impfung und alles war wieder gut.

Im Nachbarraum ließ sich die ebenfalls neunjährige Rabea aus Hagen vom pflegerischen Leiter der ZNA, Hartmut Ruthemeyer, den Arm eingipsen. Das taten ihr am Tag der offenen Tür rund weitere 70 Kinder nach. Die Pflegkräfte hatten somit alle Hände voll zu tun. Anstrengend ? Vielleicht, aber es sei schön, zu erleben, wie viel Freude die Kinder dabei hätten, so Ruthemeyer.

Im Neubau präsentierten sich auf den Ebenen des Bettenflügels verschiedene Fachbereiche des Hauses mit ihrem Leistungsspektrum. So gab es kleine Gesundheitschecks wie Blutzucker- und Blutdruckmessungen, Wickelkurse und Massagen. Ein Hingucker der besonderen Art war neben vielen weiteren Attraktionen „Edgar“ – ein Skelett, das auf einem Fahrrad saß und in die Pedale trat. Das hatte die Klinik für Orthopädie aufgebaut, um den Besuchern die menschliche Anatomie und den Knochenbau zu demonstrieren.

Die neue Station K3 war zum Tag der offenen Tür bereits vollständig als Musterstation eingerichtet. Hier konnten sich die Besucher bei Führungen ein Bild von den neuen Patientenzimmern und dem Farbkonzept in den Pflegebereichen machen. Die jeweils mit einer eigenen Nasszelle ausgestatteten Patientenzimmer konnten dabei besichtigt werden: „Sehr schön“ war die einhellige Rückmeldung der Besucher.

In der unfallchirurgischen Werkstatt probierten sie Schrauben und Platten aus. Und in der neuen Radiologie erfuhren die Gäste, welche Vorteile das moderne digitale Röntgen, die Durchleuchtung sowie der neue zukunftsweisende 80-Zeiler-Computertomograph haben. Einen Blick warfen viele auch auf das zukünftig gemeinsam mit der Praxis Drewes betriebene MRT.

Die Eingangshalle des Franziskus-Hospitals war als großer Treffpunkt eingerichtet. Hier konnten sich die Besucher mit Essen und Getränken stärken. Suppen, Kuchen und Waffeln fanden reißenden Absatz.

Nach dem Tag der offenen Tür hat nun der Umzug der ersten Station aus dem alten Bettenflügel „B“ in den neuen Bettenflügel „K“ begonnen. Die weiteren Stationen und die ZNA folgen.

 

 

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