Der letzte Zivi verlässt das CKM

CKM - Christliches Klinikum Melle

Benjamin Brune aus Wellingholzhausen arbeitete im Technischen Dienst

 

 

 

 

Melle. Der letzte Zivildienstleistende der Niels-Stensen-Kliniken Christliches Klinikum Melle (CKM) nahm jetzt seinen Hut und wurde von den Mitarbeitern des Hauses gebührend verabschiedet. Denn mit ihm ging die Ära des Zivildienstes auch am CKM zuende: Benjamin Brune hatte seinen Dienst im Februar angetreten, obwohl ihn vier Tage vorher ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Zivildienst angerufen und gefragt hatte, ob er wegen der Gesetzesänderung nicht abrechen wolle. Drei andere Zivis taten dies. Nicht so Benjamin Brune: „Das war mir zu kurzfristig und ich sah mich auch gegenüber dem Krankenhaus irgendwie in der Pflicht, meinen Dienst anzutreten."

Und er hat seine Entscheidung nicht bereut. Der Dienst habe ihm viel Spaß gemacht. Er arbeitete im Bereich Haustechnik und widmete sich überwiegend der Gartenarbeit. Sonne und frische Luft, das sei genau das Richtige gewesen. Nach den Sommerferien wird Benjamin Brune die Technikklasse der Berufsschule in Melle besuchen, um sein Fachabitur zu machen. Anschließend möchte er Maschinenbau und dann Landmaschinentechnik studieren. Seine Ausbildung hat der Wellingholzhausener nach dem Hauptschulabschluss als Mechaniker für Land- und Baumschinentechnik bei Saltenbrock absolviert.

Wenn er an den Zivildienst zurückdenkt, dann stellt er fest, dass dieser sehr abwechslungsreich war. So erinnert er sich zum Beispiel gerne daran, wie er gemeinsam mit Reinhold Schneider und Ludger Klamer vier Nonnen beim Umzug von Aschersleben nach Melle geholfen hat. Dass sich statt des Zivildienstes künftig ein Freiwilligendienst durchsetzt, kann sich Benjamin Brune nicht vorstellen.

 

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