Depressionen bei Jung und Alt

MKH - Magdalenen-Klinik

Erfolgreiche ON-Telfonaktion

Die Telefone standen wieder nicht still, die Anrufer kamen aus allen Altersgruppen: Bei der ON-Telefonaktion zum Thema Depressionen wurde deutlich, dass die Erkrankung auch in jungen Jahren immer häufiger anzutreffen ist. Drei Experten gaben den ON-Lesern umfassend Auskunft auf ihre Fragen: Rede und Antwort standen die Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Weig und Oberärztin Dr. Annette Brauch (beide Niels-Stensen-Kliniken Magdalenen-Klinik), sowie der niedergelassene ärztliche Psychotherapeut Reinhard Zobawa.

Eine junge Mutter klagte zum Beispiel darüber, seit dem zwölften Lebensjahr depressiv zu sein. Sie bat um Rat, was sie gegen die Depressionen tun könne. Die Psychotherapeuten rieten ihr, zunächst einen Nervenarzt aufzusuchen und sich an eine Tagesklinik zu wenden.

Ein Mann mit diffusen Ängsten berichtete, schon eine Therapie gemacht zu haben, nun allerdings wieder rückfällig geworden zu sein. Auch er erkundigte sich nach geeigneten Ansprechpartnern, die ihm die Experten am Telefon vermitteln konnten.

Eine andere Anruferin mit diffusen Ängsten schilderte, ständig von Angstattacken befallen zu werden. Das habe sie besonders im Urlaub stark beeinträchtigt. Sie habe sich nicht mehr zu helfen gewusst. Die ON-Telefonaktion kam daher gerade richtig. Die Psychotherapeuten empfahlen ihr Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training.

Die verzweifelte Mutter eines 40-jährigen Mannes berichtete, dass ihr Sohn arbeitslos sei, morgens nicht aus dem Bett komme und das Gefühl habe, dass niemand ihm helfen könne. Er lehne es ab, Ärzte aufzusuchen. In der Telefonsprechstunde wurde der Mutter geraten, in jedem Fall weiter zu versuchen, mit ihm zum Facharzt zu gehen. Nur so könne geholfen werden.

Eine ältere Frau mit Migrationshintergrund, die seit den 60er Jahren in Deutschland lebt, suchte nach ihrem Umzug nach Osnabrück einen geeigneten Therapeuten. Auch ihr konnten die Experten mit Ratschlägen weiterhelfen.

Auch ein Patient mit Erschöpfungsdepressionen meldete sich und fragte, welche Behandlungsmöglichkeiten es außerhalb einer Medikamententherapie gebe. Andere Anrufer klagten über chronische Schmerzen und damit zusammenhängende Depressionen.

 

 

 

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