Den erfolgreichen Magdalenen-Weg fortsetzen

MKH - Magdalenen-Klinik

Stabwechsel im Zentrum für seelische Gesundheit der Niels-Stensen-Kliniken  

Osnabrück. Stabwechsel im Zentrum für seelische Gesundheit der Niels-Stensen-Kliniken: Der langjährige Leiter, Prof. Dr. Wolfgang Weig (66), ist mit einem Gottesdienst und anschließendem Festakt verabschiedet worden. Sein Nachfolger Dr. Christian Algermissen (50) stellte sich vor und wurde herzlich begrüßt.   Im Gottesdienst dankte Generalvikar Theo Paul dem ehemaligen Ärztlichen Direktor für seine erfolgreiche Wirkungsgeschichte und lobte den Einsatz seines gesamten Teams. Der Generalvikar freute sich zugleich auf eine Fortsetzung des erfolgreichen „Magdalenen-Wegs“ mit Dr. Algermissen.   Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, blickte auf die Entwicklung der Magdalenen-Klinik sowie des Zentrums für seelische Gesundheit mit der Psychiatrie und Psychosomatik in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche zurück. „Wir sind froh, dass wir mit Ihnen und Ihrer Erfahrung den Aufbau erfolgreich gestalten konnten“, wandte er sich an Prof. Dr. Weig. Ebenso wie die Magdalenen-Klinik habe sich auch die Bramscher Klinik hervorragend entwickelt. Dafür dankte er dem Ruheständler.   Dr. Iris Hauth (Alexianer-Krankenhaus Berlin-Weißensee) blickte auf den Lebensweg von Prof. Dr. Weig. Die frühere Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde lobte sein überragendes überregionales Engagement in der Psychiatrie. Dazu zählte sie unter anderem seine Vorstandstätigkeit und seinen Vorsitz in der Bundesdirektorenkonferenz. Weig habe viele Markenzeichen. Sie nannte zum Beispiel die Verbindung von Psychiatrie und Spiritualität, die Sexualmedizin, sein Engagement für Schwerstkranke und für die Rehabilitation. Er habe zudem viele Trends erfasst und entwickelt. Bei der Verfolgung seiner Ziele sei er durchsetzungsfähig gewesen. Mitarbeiter hätten seine Nähe und Nächstenliebe geschätzt.   Prof. Dr. Volker Arolt, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster, kennzeichnete Prof. Dr. Weig als einen bundesweit bekannten und geachteten Kollegen mit erheblichem politischen Geschick und menschlicher Authentizität. Neben seiner umfassenden Klinikarbeit sei er immer auch sehr engagiert wissenschaftlichen Zielsetzungen nachgegangen.   Auch seine ehemaligen Mitarbeiter zollten dem Verabschiedeten viel Lob: Hervorgehoben wurden Wertschätzung und enge Verzahnung aller Berufsgruppen, die Entwicklung neuer Konzepte, die menschliche und tiefenentspannte Art, Dinge zu regeln. Er sei das beste Beispiel für Work-Life-Balance, sagte Verwaltungsleiterin Katrin Stallkamp.   Abschließend dankte Prof. Dr. Weig allen Wegbegleitern für die großartige Zeit mit ihnen. Er blickte auf seine insgesamt 40-jährige Berufstätigkeit zurück, darunter 28 Jahre in Osnabrück und achteinhalb Jahre im Zentrum für seelische Gesundheit der Niels-Stensen-Kliniken: „Die Zeit hat mich sehr geprägt, es war eine gute Zeit.“   .

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