Dank an einen engagierten Krankenhausseelsorger

SRO - Krankenhaus St. Raphael

Pastor Friebe nach zehnjähriger Tätigkeit am Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln verabschiedet

 

Ostercappeln. Pastor Norbert Friebe ist nach zehnjähriger Tätigkeit als Krankenhausseelsorger im Krankenhaus St. Raphael der Niels-Stensen-Kliniken feierlich verabschiedet worden.

„Er war den Menschen immer näher als dem Schreibtisch“, sagte der Geschäftsführer des Krankenhausverbundes, Werner Lullmann: Patienten seien immer in einer besonderen Situation, die oft mit Angst und Unsicherheit verbunden sei. Da sei es wichtig, Menschen wie Pastor Friebe zu haben, „die für sie da sind“. Es sei immer zu spüren gewesen, mit welch großer Leidenschaft er seinen Dienst hier versehen habe.

Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Winfried Hardinghaus betonte, dass der Seelsorger auch den Mitarbeitern im Alltag Halt und Orientierung gegeben habe: Klare Positionen zu theologischen und gesellschaftlichen Fragen auf der einen und Demut sowie pure Menschlichkeit auf der anderen Seite seien für ihn kennzeichnend gewesen. Stets habe er spüren lassen, wie seine ruhende Selbstlosigkeit und christliche Nächstenliebe aus tiefem Glauben rühre. Dafür dankte Hardinghaus Pastor Friebe im Namen der Mitarbeiter: „Die Erinnerung an ihn ist auch für uns ein Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“, so Hardinghaus.

Oberin Sr. M. Luka Stindt dankte Pastor Friebe im Namen des Schwesternkonvents. Er habe sich oft bis zur letzten Stunde um die Kranken gekümmert: „Durch das, was Sie uns gegeben haben, ist vieles gewachsen und darauf können wir nun weiter bauen“, dankte Sr. Luka ihm.

Danke sagte auch die Pfarreiengemeinschaft: Pastor Friebe habe sich immer auf den Weg gemacht und unkompliziert mit allen Menschen Gespräche geführt.

„Der Mensch ist die beste Medizin für den Menschen“, betonte der Seelsorger rückblickend. Die Erfahrung habe er im Krankenhaus immer wieder gemacht: „Wenn man sich heilend begegnet, ist alles gut.“ Friebe habe die Stationen des Krankenhauses nicht nur als Seelsorger, sondern zeitweise auch als Patient kennengelernt. Überall habe er viel Zuwendung bekommen, dafür sei er sehr dankbar. Oft sei er als Seelsorger auf der Palliativstation gewesen, so Friebe: „Sie ist eine zweite Heimat für mich gewesen, sie war eine große Bereicherung und ein großes Geschenk.“

 

 

 

 

Zurück zum Seitenanfang