Computer navigiert bei Kniegelenkoperation

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Moderne Methode am Krankenhaus Bramsche macht Eingriffe noch sicherer

Bramsche. In Deutschland werden jährlich über 150.000 Knieprothesen implantiert. Um die Lebensdauer der implantierten Kunstgelenke zu erhöhen und die Kniegelenk-Operation zu präzisieren, wird jetzt in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche ein Navigationssystem für die Implantation von Kniegelenks-Totalendoprothesen eingesetzt.

„Wir haben hier im Krankenhaus mit Dr. Hans-Christian Freytag und Dr. Christian Breuer sehr erfahrene und kompetente Operateure, die bereits viele navigierte Knieoperationen durchgeführt haben, alle mit sehr guten Ergebnissen“, freut sich Geschäftsführer Ralf Brinkmann. „Bei einer Knieoperation nimmt der Computer dem Arzt die Entscheidungen allerdings nicht ab“, erläutert Dr. Freytag: Das Knienavigationsgerät sei in dieser Hinsicht mit einem Navigationsgerät im Auto vergleichbar. Man sollte sich nicht allein auf die Technik verlassen. Der große Vorteil des Gerätes sei jedoch, dass es bei der Operation die Ausrichtung der Prothesen-Komponenten verbessern kann.

Bei dem computernavigierten Verfahren werden zu Beginn der Operation mit dem so genannten „Pointer“ anatomisch wichtige Punkte am Bein des Patienten abgelesen. Der Computer errechnet aus diesen individuellen Daten eine virtuelle, dreidimensionale Rekonstruktion. Der Arzt erhält so ein deutliches Bild von der Anatomie des Patienten und kann das Kunstgelenk korrekt am Knochen des Patienten ausrichten.

Das Ergebnis ist ein Implantat, das passgenau sitzt. Die Methode eignet sich gerade auch bei komplexeren Krankheitsfällen, etwa für Patienten mit stark zerstörten Gelenken.

 

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