Chefarzt mit Meller Wurzeln

CKM - Christliches Klinikum Melle

Dr. Klaus Peter Spies ist Chefarzt der Inneren Medizin

 

 

Melle. Ein Meller Junge ist seit fast drei Jahren am Christlichen Klinikum Melle (CKM) Chefarzt mit Leib und Seele: Dr. Klaus Peter Spies kam nach 17 Jahren ärztlicher Tätigkeit außerhalb von Melle als Chefarzt zurück ins heimatliche Grönegau und leitet am CKM die Klinik für Innere Medizin.

Rückblende: Sein Medizinstudium zog ihn nach dem Abitur nach Essen. Nachdem er dieses erfolgreich absolviert hatte, erwarb er die Facharztbezeichnung Innere Medizin in einem Bielefelder Krankenhaus, bis es ihn schließlich nach Osnabrück zog, wo er die Zusatzbezeichnungen Gastroenterologie sowie Hämatologie und Onkologie erwarb. Bevor Dr. Spies in das Meller Krankenhaus wechselte, arbeitete er acht Jahre lang als Oberarzt in den Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück. „Eine echte Karriere innerhalb des Klinikverbundes“, stellt er fest.

Viele Patienten sagen: „Ich kannte Sie schon, da waren Sie noch ganz klein“, erzählt Dr. Spies. Und er bekennt: „Ich bin mit der Region verwurzelt.“ Dadurch habe er einen sehr guten Kontakt zu seinen Patienten. Das sei sehr wichtig. Da das CKM ein eher kleineres Krankenhaus sei, sei man auch immer nah am Patienten: „Ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und ein offenes Ohr können sich zudem positiv auf den Heilungsprozess auswirken“, betont der Chefarzt. Vertrauen spielt aber auch bei seinen Mitarbeitern eine bedeutende Rolle: Denn das 16-köpfige Team um Dr. Klaus Peter Spies sichert die medizinische Grundversorgung für das breite Spektrum der Inneren Medizin.

„Das Vertrauen der Patienten, die Arbeit in einem tollen Team sowie die Vernetzung mit den Hausärzten sowie den anderen Häusern im Verbund“ sind Dr. Spies besonders wichtig. An seinem Job als Chefarzt schätzt er besonders das eigenständige Arbeiten. „Aber als reiner Verwaltungschefarzt möchte ich nicht arbeiten.“ Es sei ihm wichtig, „dass ich in allen Bereichen meiner Abteilung immer auch selbst Hand anlege.“

Eine Besonderheit der Klinik ist die Palliativeinheit (SPES-VIVA). Sie nimmt Menschen mit schweren Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung auf, mit dem Ziel, Symptome zu lindern und die Lebenszeit möglichst lebenswert zu gestalten.

Durchgehend werden im Palliativbereich zwei bis fünf Patienten durch das interdisziplinäre Palliativteam unter der Leitung von Spies und Oberärztin Susanne Mommsen betreut.

„Die neu gegründete Palliativeinheit erfährt eine hohe Akzeptanz unter der Bevölkerung“, freut sich der Chefarzt: „Wir möchten unsere Patienten hier in Wärme und Geborgenheit hüllen.“ Dazu trügen die Palliativzimmer und Angehörigenzimmer bei. Es kann eine umfassende stationäre Behandlung gewährleistet werden, eine ambulante Begleitung wird bei Bedarf durch die Mithilfe des Meller Hospizvereins organisiert. Je nachdem wie der Patient es sich wünsche.

Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit der Leitenden Oberärztin Valentina Youssef die Gastroenterologie ausgebaut. Sie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Magen-und-Darm-Traktes sowie mit den Erkrankungen der Organe des Bauchraumes. Am Klinikum werden alle endoskopischen Verfahren mit modernsten Instrumenten auch ambulant durchgeführt.

„Auch die onkologische Ambulanz wurde erweitert, sodass hier jetzt ebenfalls mehr Patienten behandelt werden können“, erläutert der Chefarzt: Die Onkologie widme sich der Therapie und Nachsorge bösartiger Krebserkrankungen. Spies ist als Onkologe ausgewiesener Spezialist auf diesem Gebiet.

Die Klinik für Innere Medizin im CKM verfügt über 81 Betten. Die Schwerpunkte liegen bei Erkrankungen des Magen-und-Darm-Traktes, Tumor- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Lungen- und Stoffwechselkrankheiten.

Dr. Spies: „Ich sehe die Entwicklung unseres Klinikums sehr positiv und bin der festen Überzeugung, dass wir dem wachsenden Wettbewerb auf dem Gesundheitssektor erhobenen Hauptes begegnen können.“

 

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