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NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Niels-Stensen-Kliniken gehören jetzt zu den ersten Krankenhäusern mit Lebensarbeitszeitkonten

Osnabrück. Die Kompetenz älter werdender Mitarbeiter zu erhalten, sie an das Unternehmen zu binden und deren Gesundheit zu fördern wird immer mehr zur Herausforderung für Krankenhäuser. Die Niels-Stensen-Kliniken gehören jetzt zu den ersten, die im Rahmen eines Gesamtpakets Lebensarbeitszeitkonten anbieten. Diese ermöglichen den Mitarbeitenden eine individuelle Lebensplanung und -gestaltung.

„Wir haben gemeinsam mit unserer Mitarbeitervertretung ein Konzept erarbeitet, um die hohe Arbeitsbelastung unserer Mitarbeiter aufzufangen und individuelle Unterstützung in unterschiedlichen Lebensphasen anbieten zu können“, erläutert Dr. Bernd Runde, Personalchef und stellvertretender Geschäftsführer des Verbundes: „So haben unsere Mitarbeitenden nun zum Beispiel die Möglichkeit, eine Auszeit zu nehmen oder früher in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.“

Und das funktioniert so: Bestandteile des regulären Gehalts, Jahressonderzahlungen oder variable Vergütungen können vom Arbeitnehmer auf einem Zeitwertkonto angespart werden. Der Arbeitgeber überweist darauf auch die später fälligen Steuer- und Sozialabgaben. Das angesparte Bruttogehalt wird in eine speziell konzipierte und äußerst flexible, insolvenzgeschützte Vermögensanlage überführt, in der das Guthaben sicher und rentabel angelegt wird. Dabei unterliegt das Kontenmodell aber keiner festen Vertragslaufzeit. Vielmehr ist eine jederzeitige Auszahlung des Kapitals für bestimmte Zwecke sichergestellt. So unterschiedlich wie der Anlass für einen Freistellungswunsch ist, so flexibel lässt sich das Modell einsetzen - egal ob der Wunsch nach einer Ausweitung der Eltern- oder Pflegezeit, einer Qualifikation, dem Vorruhestand oder einer beruflichen Auszeit durch ein Sabbatical besteht. Auch ein gleitender Übergang in die Rente ist mittels einer Teilzeitlösung bei vollem Gehalt möglich. Der Arbeitnehmer ist während einer Freistellungsphase weiterhin beim Arbeitgeber angestellt und erhält sein Gehalt - finanziert aus dem Wertguthaben.

Das Modell wurde gemeinsam mit der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten entwickelt und eingeführt.

„Wir freuen uns, ein geeignetes Modell für unsere Mitarbeiter gefunden zu haben“, so Dr. Runde: „Es geht um eine Entzerrung der Rush Hour des Lebens und um eine Individualisierung unserer Personalpolitik.“

 

 

 

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