Auszeichnung für das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln

NSK - Niels Stensen Kliniken (Portal)

Krankenhaus ist jetzt lokales Traumazentrum

Ostercappeln. Die Niels-Stensen-Klinken Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln sind jetzt lokales Traumazentrum. Das wurde dem Krankenhaus von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) offiziell bescheinigt. 

 

„Die Gesellschaft würdigt damit unsere Bemühungen um die Versorgung Schwerverletzter und unsere sehr enge Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten und anderen Krankenhäusern“, so Oberarzt Dr. Gregor Gerd-Witte.

 

Bei einem Unfall zählt für Verletzte jede Minute. Mit einem optimal abgestimmten Netzwerk von Traumazentren werden die Chancen für Schwerstverletzte deutlich gesteigert. “An dieser wichtigen Aufgabe beteiligen wir uns aktiv“, unterstreicht Dr. Gerd-Witte und erläutert: „Mit der Zertifizierung zum lokalen Traumazentrum sind wir Mitglied im Traumanetzwerk Südwest-Niedersachsen, dem neun weitere Krankenhäuser in der Region angehören.“ 

 

Das Krankenhaus erfüllt als lokales Traumazentrum die Anforderungen der DGU. Das wurde vor Ort überprüft. So wurde der Weg eines Patienten von der Aufnahme über den sogenannten Schockraum, das Röntgen mit Computertomographie bis in den OP-Saal und die Intensivstation simuliert. Es wurden dabei die technischen Voraussetzungen sowie die standardisierte Ablauforganisation kontrolliert: Im Schockraum wird der Patient innerhalb von wenigen Minuten von einem Team aus Ärzten, Pflegepersonal sowie Röntgen – und Laborassistentinnen empfangen und nach einem festgelegten Protokoll innerhalb kürzester Zeit untersucht. Gleichzeitig wird bereits die Behandlung von lebensbedrohlichen Verletzungen eingeleitet und das weitere Vorgehen (Sofort-Operation, weiterführende Untersuchungen oder Sofort-Verlegung) definiert. 

 

Dazu ist eine enge Kooperation mit den Rettungsdiensten und anderen Krankenhäusern erforderlich, um Patienten bei Bedarf ohne Zeitverzug in ein höher spezialisiertes Behandlungszentrum zu verlegen. Dies wird im Traumanetzwerk Südwest-Niedersachsen gewährleistet, das von Prof. Dr. Uwe Joosten, Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück, koordiniert wird. In diesem Netzwerk steht mit dem Marienhospital Osnabrück ein überregionales Traumazentrum auf sogenanntem Level -1-Niveau  zur Verfügung, das eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet. 

 

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als lokales Traumazentrum", betont Geschäftsführer Michael Kamp: „Das ist zugleich eine Anerkennung für unsere sehr engagierten Mitarbeiter, ohne die wir dieses Leistungsspektrum nicht anbieten könnten“, sagt  er: „Wir haben die Anstrengungen gerne geleistet, um unsere Patienten bestmöglich versorgen zu können.“

 

 

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