Auch Bodypainting bei Stomapatienten ist ein Thema

FHH - Franziskus-Hospital Harderberg

Informationen und Erfahrungsaustausch beim Stomatag am 5. November im Franziskus-Hospital Harderberg

 

 

Georgsmarienhütte. Der Bauch von Menschen mit künstlichem Darmausgang bekommt ein kunterbuntes Gesicht. Bauch und Stoma(beutel) verschmelzen zu einem wunderschönen Gemälde: Neue Wege in der Stomatherapie ? Auch dieses Thema steht am 5. November (9- 14.30 Uhr) in den Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg auf dem Programm des Stomatags. Erörtert wird es von Norbert Schöttler, Pflegeexperte für Stoma, Inkontinenz und Wunde, Universitätsklinikum Münster.

Bei der Informationsveranstaltung für Stomaträger und deren Angehörige informieren Spezialisten in mehreren Vorträgen über die verschiedenen Aspekte des Stomas (künstlicher Darmausgang). Vor allem aber soll die Veranstaltung eine Plattform zum Austausch unter Betroffenen bieten.

Das Programm beginnt um 9 Uhr mit einer Ausstellung zum Thema.  Ab 10 Uhr beginnen die Vorträge mit der Einführung durch Chefarzt Dr. Petr Ziegler, Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Niels-Stensen- Kliniken Franziskus-Hospital

Harderberg. Anschließend spricht Dr. Heinrich Tasche, MVZ am Franziskus-Hospital Harderberg, Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie, über die  Nachsorge bei Colostomien (ein operativ hergestellter Ausgang des Dickdarms). Über die Betreuung von Patienten mit Urostoma oder Harnblasenersatz referiert Dr. Stefan Bierer (Klinik und Poliklinik für Urologie, Universitätsklinikum Münster).

Moderne onkologische Therapien nach Darm- und Blasenkrebsoperationen – so lautet das Thema von Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien, Klinik für internistische Onkologie und Hämatologie, Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg.

Um Medikamenteneinnahme und was ein Stomaträger dabei beachten muss, geht es im Vortrag von Annette Wrasse, Apothekerin Krankenhaus-Apotheke, Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg.

Die Vorteile der Irrigation aus Sicht eines Betroffenen erklärt Hartmut Panknin Regionalgruppensprecher ILCO Osnabrück. Wie wichtig ist die Selbsthilfe? Auf diese Frage geht Anna Flaspöhler Gruppensprecherin ILCO Osnabrück ein. Ein Referat über das Thema „das problematische Stoma: Bessere Anlage-Korrektur-

Rückverlegung?“ von Dr. Petr Ziegler rundet die Veranstaltung ab.

Die Vorträge werden durch eine Industrieausstellung ergänzt, die den Besuchern die Möglichkeit bietet, sich umfassend über Produkte der Stomaversorgung und –pflege zu informieren.

Die Veranstaltung soll aber nicht nur Informationen vermitteln, sondern dazu beitragen, dass Betroffene ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen können. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe ILCO statt.

 

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