Ankumer Krankenhaus gut aufgestellt

MHA - Marienhospital Ankum Bersenbrück

Filiz Polat will sich für weitere positive Entwicklung stark machen  

Ankum. Das Marienhospital Ankum-Bersenbrück (MHA) der Niels-Stensen-Kliniken ist gut aufgestellt und in der medizinischen Versorgung der Region nicht wegzudenken. Darin waren sich Werner Lullmann (Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken), MHA-Verwaltungsdirektor Christian Nacke und Filiz Polat beim Besuch der Landtagsabgeordneten (Bündnis 90/Die Grünen) im Ankumer Krankenhaus einig.   Die Politikerin informierte sich über die aktuelle Entwicklung des Hauses und begrüßte die Vorhaben, zu denen eine Erneuerung des Altbautraktes gehört (zurzeit in der Planungsphase) sowie die aktuelle Einrichtung  eines Medizinischen Versorgungszentrums Orthopädie (MVZ), das sie vor Ort in Augenschein nahm. Mit diesem solle die orthopädische Versorgung im Nordkreis sichergestellt werden, betonten Lullmann und Nacke. Chefarzt Dr. Mumme Schüller und sein Team stünden dort ab dem 1. August wie in einer Facharztpraxis jedem Patienten ohne eine separate Krankenhauseinweisung zur Verfügung. Das sei für den Nordkreis eine Neuheit und eine bedeutende Optimierung der orthopädischen Versorgung, lobte Filiz Polat beim Gang durch die MVZ-Räume.   Sie wünschte der neuen Einrichtung großen Zuspruch, ebenso wie auch der Inneren Medizin nach dem Chefarztwechsel zum 1. Oktober. Nacke freute sich, mit Dr. Shafiqurrahman Sadiq einen kompetenten Nachfolger für Frank Dünheuft gefunden zu haben. Seine breite medizinische Erfahrung in der Inneren Medizin einschließlich der Gastroenterologie und Rettungsmedizin sei für das MHA sehr wichtig. Er werde die Innere Medizin im Marienhospital Ankum-Bersenbrück weiter stärken und ausbauen.   Bei dem Besuch kam auch die Bedeutung der Geburtshilfe des MHA für den Nordkreis zur Sprache, die der Politikerin ein wichtiges Anliegen sei. Lullmann pflichtete ihr bei, dass es in der Region keine Alternative dazu gebe und berichtete, dass die kompetente geburtshilfliche Versorgung hier sehr gut angenommen werde.   Das habe auch mit der sehr familiären Ausrichtung des Hauses zu tun und der hohen Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem MHA, ergänzte Nacke. Das auch für die Patienten spürbare gute Miteinander zeichne das Krankenhaus in besonderer Weise aus. Es sei ebenso wie die gute medizinische und pflegerische Versorgung zu einem Markenzeichen geworden.   Deshalb sei auch künftig die finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen von entscheidender Bedeutung, betonten Lullmann und Nacke. Das sah auch die Landespolitikerin so und sagte zu, sich für eine weitere positive Entwicklung des MHA stark zu machen.  

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