Ankum hat sie ins Herz geschlossen

MHA - Marienhospital Ankum Bersenbrück

Darshini Nursee aus Mauritius ist Assistenzärztin im MHA

 

Ankum. Ankum ist ihr ans Herz gewachsen, vor allem die Mitarbeiter und Patienten im Marienhospital Ankum-Bersenbrück der Niels-Stensen-Kliniken: Wenn die 28-jährige Assistenzärztin Darshini Nursee ihnen von ihrer Heimat Mauritius im indischen Ozean erzählt, dann ist sie immer wieder erstaunt, wie viele Ankumer die Insel aus ihrem Urlaub kennen und von ihr schwärmen.

Es ist jetzt neun Jahre her, dass Darshini Nursee die Insel verlassen hat, um in Rumänien Medizin zu studieren. Und doch ist sie jeden Tag mit dem Herzen dort. Mehr noch: Sie telefoniert regelmäßig mit ihren auf Mauritius lebenden Eltern. Und auch zu ihrer Schwester in Bonn, die in England Weltraumwissenschaft studiert hat, hat sie viel Kontakt.

Nach ihrem sechsjährigen Medizinstudium in Rumänien kam Darshini Nursee nach Deutschland, „weil die Medizin hier einen sehr guten Ruf hat“. In einer kleinen Reha-Klinik an der Grenze zu Tschechien begann sie ihre Facharztweiterbildung zur Kardiologin, dann kam sie nach Emsdetten und schließlich im November 2013 nach Ankum.

Darshini Nursee wohnt fußläufig vom Krankenhaus entfernt und arbeitet in der Klinik für Innere Medizin mit Chefarzt Frank Dünheuft: „Ein tolles Team und wirklich nette Kollegen“, strahlt die Assistenzärztin. Überhaupt sei alles hier so familiär, schwärmt sie. Auch das Essen in der Krankenhauskantine liegt der Vegetarierin: „In Rumänien konnte ich im Restaurant immer nur die Beilagen essen“, schmunzelt sie: „Das ist hier komplett anders.“

Nach ihrer Grundweiterbildung in Ankum möchte sie die Facharztweiterbildung Kardiologie anschließen. Wahrscheinlich im Marienhospital Osnabrück. Aber dann, da ist sich die Mauritianerin ganz sicher: „Möchte ich zurück nach Ankum.“

 

 

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