AKTION Saubere Hände

CKM - Christliches Klinikum Melle

Kampagne zur Verbesserung der Patientensicherheit im Christlichen Klinikum Melle

 

Die Bundesregierung hat im November 2006 das WHO-Aktionsprogramm „Clean Care is Safer Care“ unterzeichnet. Mit der Förderung der „Aktion saubere Hände“ wird eine wichtige Zusage eingelöst. Daraufhin wurde in Deutschland ein Aktionsbündnis aus verschiedenen Gruppierungen initiiert an dem sich auch das Christliche Klinikum Melle im Verbund der Niels-Stensen-Kliniken beteiligt.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V., die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. und das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen gehören zu den Initiatoren und Mitbegründern der Aktion Saubere Hände. Ziel dieser Kampagne ist, das Händedesinfektionsverhalten im Krankenhaus zu verbessern. Es treten jährlich etwa 500.000 Fälle auf, in denen sich Patienten eine Infektion im Krankenhaus zuziehen. Krankenhausinfektionen stellen damit eine der größten Herausforderungen auf dem Gebiet der Patientensicherheit und der Ökonomie dar. Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von Infektionserregern ist die Einhaltung einer sorgfältigen Händedesinfektion des Krankenhauspersonals. Dr. Dirk Grothe, Hygienebeauftragter Arzt und Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie, hat das Thema Infektionsprävention und Hygiene zur Chefsache erklärt. 

Ein großer Teil der nosokomialen Infektionen kann durch entsprechende Händedesinfektion vermieden werden. In der Theorie ist dieses Wissen allen bekannt. In der Arbeitswirklichkeit des Krankenhauses, die durch wachsende Arbeitsbelastung und steigenden Kostendruck geprägt ist, besteht allerdings die Gefahr, dass die zentrale Bedeutung der Händedesinfektion unterschätzt wird. Wichtigster Ansatzpunkt dabei ist es, die Arbeitswirklichkeit und die bestehenden Probleme in der Patientenversorgung ernst zu nehmen und konkrete Lösungswege aufzeigen. Das Aktionsbündnis ist der tiefsten Überzeugung, dass nicht nur das Lernen aus Fehlern, sondern auch das Lernen an Vorbildern erforderlich sind, um eine Kultur der Patientensicherheit zu festigen. Nur wenn Patientensicherheit als gemeinsames Anliegen von Patienten, Ärzten, Pflegekräften, anderen Gesundheitsberufen und politischen Entscheidungsträgern verstanden wird, werden wir nachhaltige Erfolge in der Verbesserung der Patientenversorgung erzielen können. Dr. Dirk Grothe unterweist die Mitarbeiter konsequent in den Fragen der Infektionsvorbeugung und Hygiene, denn viele kleine Schritte einer Veränderung führen zu unserem gemeinsamen Erfolg. 

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