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MHO-Chefarzt hilft beim Aufbau eines Neurozentrums im Iran
Neurochirurg PD Dr. Christoph Greiner unterstützte seine Kollegen in Mashad beim Operieren

Ein deutsches Ärzteteam mit Chefarzt Privatdozent Dr. Christoph Greiner vom Marienhospital Osnabrück (siebter von links) wird die Kollegen vom Razavi International Hospital in Mashad beim Aufbau eines Neurozentrums unterstützen. An der Zusammenarbeit sind auch niedergelassene Ärzte aus dem Iran beteiligt.
Osnabrück. „Es ist schon bewegend, wenn ein Vater mit seiner kranken Tochter über 2000 Kilometer unterwegs ist, um in diesem Spezialzentrum behandelt zu werden.“ Diese und viele andere Schicksale lernte Privatdozent Dr. Christoph Greiner, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie der Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück, jetzt bei einem Besuch im Iran kennen. In Mashad, der zweitgrößten Stadt des Irans, unterstütze er eine Woche lang seine dortigen Kollegen beim Operieren.
Und nicht nur das: Er sagte ihnen zu, sie beim Aufbau eines Neurozentrums zu unterstützen. Dazu ist er der Einladung einer der größten schiitischen Stiftungen des Irans gefolgt. Dr. Greiner flog mit vier weiteren deutschen Neurochirurgen, einem Neuroradiologen sowie einer Neurologin und einer Neuropsychologin nach Mashad.
Das dort erst vor wenigen Jahren fertig gestellte Razavi International Hospital ist derzeit das modernste Krankenhaus außerhalb Teherans. Laut Dr. Greiner verfügt es über eine technische Ausstattung, die mit der einer deutschen Universitätsklinik vergleichbar ist.
Hier werden nicht nur Privatpatienten behandelt, sondern das Krankenhaus übernimmt auch kostenlos die Versorgung von mittellosen Patienten aus dem Iran, Tadschikistan und Afghanistan. Dr. Greiner: „Es ist mir daher ein Anliegen, die Einrichtung und damit die Menschen hier nach Kräften zu unterstützen.“


