Umsetzungsschritte

Im Folgenden werden weitere Maßnahmen dargestellt, die unmittelbaren Bezug zu einzelnen Aussagen des Leitbildes haben oder sich aus dem Geist des Leitbildes ergeben.

Die geschilderten Maßnahmen sollen zugleich Anregung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein Schritte zu entwickeln. Die Daten am Ende der Absätze geben an, bis wann die Umsetzung erfolgen soll.

Das Leitbild wird ansprechend gestaltet und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen zugänglich gemacht. (25.11.2010)

Umsetzungsschritte zum Kapitel: Unser Auftrag: Menschlich, kompetent, christlich

Das Leitbild soll eine selbstverständliche Orientierung im Alltag bieten. Es wird in allen Teambesprechungen (Chefarztkonferenzen, Abteilungsbesprechungen usw.) regelmäßig oder situationsbezogen thematisiert. Dabei kann es um beispielhafte oder geplante Umsetzungsschritte gehen.

Der Austausch muss einen Bezug zum Handeln haben. Hierfür sind insbesondere alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich, die Führungsverantwortung haben. Um sie bei der Arbeit mit dem Leitbild in ihren Teams zu unterstützen, wird ein kurzer Leitfaden entwickelt. (31.12.2010)

Als Hilfe kann ein Kalender für das Jahr 2011 dienen, der monatlich eine wichtige Passage aus dem Leitbild in den Mittelpunkt stellt. (November 2010)

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen den Grundsätzen des Leitbildes zustimmen und bereit sein, ihr Handeln daran zu orientieren. Dies wird in den Bewerbungsgesprächen thematisiert. Das Leitbild ist Bestandteil des Arbeitsvertrags aller Berufsgruppen.

Die Geschäftsführungen des Verbundes und der Einrichtungen reformulieren in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Gremien und Personen die strategischen Ziele des Verbundes, insbesondere mit Blick auf eine Fortschreibung der „Ziele 2014“. (31.12.2012)

Die Stabsstelle Unternehmenskommunikation erarbeitet in Kooperation mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Verbundes ein Konzept, wie die Person des sel. Niels Stensen bekannt gemacht werden kann. (31.03.2011).

Umsetzungsschritte zum Kapitel: Unsere Werte: Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Respekt

Das Bildungszentrum St. Hildegard entwickelt in Zusammenarbeit mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Verbundes und dem Seelsorgeamt oder anderen Kooperationspartnern Informations- und Fortbildungsangebote zur religiösen Bildung in christlichen Krankenhäusern. Zudem werden Handreichungen entwickelt, die die Umsetzung und Reflexion des Leitbildes und seiner Grundlagen unterstützen. Diese Entwicklung koordiniert der bzw. die Leitbildbeauftragte. (30.06.2011)

Als christlicher Träger bieten die Niels-Stensen-Kliniken für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedliche Möglichkeiten der Besinnung. Interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird zukünftig z.B. ein regelmäßiger Impuls angeboten. (01.01.2011)

Auf den Tischen der Cafeterien und Speiseräume werden Aufsteller mit einem Tischgebet als Einladung zum Gebet platziert. (01.03.2011)

Umsetzungsschritte zum Kapitel: Unsere Ziele: Zufriedenheit, Motivation, Erfolg

Die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen werden durch regelmäßige Befragungen und eine regelmäßige, mindestens ährliche Analyse der Beschwerden überprüft.
Entsprechend der Vorgaben des Leitbildes werden aus diesen Analysen Handlungsschritte abgeleitet und verlässlich umgesetzt. 
Diese Maßnahmen liegen in der Verantwortung der Einrichtungsleitungen.

Im Rahmen der Entscheidungsprozesse des Aufsichtsrates, des Lenkungsgremiums, der Geschäftsführungen und der Krankenhaus-Direktorien werden relevante Aspekte im Licht des Leitbildes auf ihre Auswirkungen hin reflektiert. Alle Projekte werden mit Anforderungen des Leitbildes abgeglichen. Dies wird in den Projektformularen festgehalten, die überprüft und falls nötig ergänzt werden. (31.01.2011)

Die Arbeitsabläufe aller Bereiche werden regelmäßig überprüft und, wo nötig, verbessert.

Die Geschäftsführungen, die Mitglieder der Krankenhausdirektorien und die Einrichtungsleitungen stehen grundsätzlich zum Gespräch bereit. Jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin werden einfache Möglichkeiten zum Kontakt gegeben. (01.01.2011)

Umsetzungsschritte zum Kapitel: Unsere Zusage: Bestmögliche Versorgung

Die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten werden erfragt und berücksichtigt. Falls ein Wunsch nicht erfüllt werden kann, wird dies der Patientin bzw. dem Patienten kurz begründet. Dies gilt insbesondere bei seelsorglichen Fragen.

Die Krankenhaus-Seelsorgerinnen und -Seelsorger und ihre Sprechzeiten werden allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt gegeben. (01.01.2011)

Eine Projektgruppe, die mit Mitgliedern aus dem Kreis der Ärztlichen Direktoren und Direktorinnen, der Pflegedirektorinnen und -direktoren, der Seelsorgerinnen und Seelsorger und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes besetzt ist, entwickelt einen Leitfaden, der darstellt, wie eine angemessene Information für Patientinnen und Patienten und Angehörige über maligne Erkrankungen und andere schwerwiegende Sachverhalte gewährleistet werden kann. (30.06.2011)

Es wird durch die Geschäftsführung des Verbundes in enger Abstimmung mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern einrichtungsübergreifend verbindlich beschrieben, wie die Würde der Sterbenden und Verstorbenen geachtet und gewahrt wird. (31.12.2011)

Verbundweit wird der Status der Seelsorgerinnen und Seelsorger in den therapeutischen Teams beschrieben. Die Steuerung dieses Prozesses liegt in der Verantwortung der bzw. des Leitbildbeauftragten. Die Position der Seelsorgerinnen und Seelsorger wird, wo nötig, im Sinne der Leitbildformulierung gestärkt. (31.12.2011)

Umsetzungsschritte zum Kapitel: Unsere Zusage: Respektvolles Miteinander

In jeder Abteilung und jedem Team wird jährlich im gemeinsamen Gespräch überprüft, wie der Anspruch des respektvollen Umgangs und der Fehlerfreundlichkeit erfüllt wird. Die Ergebnisse dieser Reflexion werden dokumentiert und bei Bedarf der Krankenhaus-Direktorien / Einrichtungsleitungen zugestellt. Verbesserungsbedarf wird zusammen mit Lösungsvorschlägen benannt.

Die Geschäftsführung jeder Einrichtung beschreibt, welche Wege und Medien zur Information genutzt werden und wie welche Zielgruppe erreicht wird. Jede Entscheidung wird durch die Geschäftsführung darauf hin überprüft, ob und welcher Kommunikationsbedarf besteht. (31.12.2010)

Die Abt. Personalmanagement entwickelt verbindliche  Konzepte zum Konfliktmanagement, zur Gesundheitsvorsorge, zur Familienfreundlichkeit und zur Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit verringerter Leistungsfähigkeit. (01.04.2011)

Die Geschäftsführung des Verbundes sowie die Krankenhausdirektorien und Einrichtungsleitungen beschreiben, wie die Unterstützung in ethischen Fragestellungen in allen Häusern regelhaft gewährleistet wird. (31.12.2011)

Umsetzungsschritte zum Kapitel:  Unsere Zusage: Verantwortungsvolle Führung

Die Führungskräfte tragen besondere Verantwortung für die Umsetzung des Leitbildes. In Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gesprächen und in Führungsfeedbacks werden daher die Vorgaben des Leitbildes berücksichtigt. Die Abteilung Personalmanagement unterstützt dies durch die  Erarbeitung eines Leitfadens

Falls Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter von übermäßiger Beanspruchung betroffen sind, weisen sie ihren Dienstvorgesetzten bzw. ihre Dienstvorgesetzte darauf hin. Die bzw. der Dienstvorgesetzte hat die Pflicht, mit dem Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Wenn Patientinnen, Patienten, Bewohnerinnen, Bewohner oder Angehörige sich anhaltend respektlos verhalten, erhalten die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Wunsch gezielte Unterstützung durch ihre Führungskräfte, z.B. durch direkte Intervention, Coaching oder andere Maßnahmen.

Umsetzungsschritte zum Kapitel: Unsere Zusage: Verlässliche Partnerschaft

Die Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen formulieren einen Katalog von zwingenden und ausschließenden Kriterien für die Zusammenarbeit mit externen Partnern (31.12.2011)

Die Medienarbeit der Niels-Stensen-Kliniken wird im Inter- und Intranet dokumentiert; regelmäßige Pressespiegel dokumentieren die Resonanz unserer Medienarbeit. Die Stabsstelle Unternehmenskommunikation entwickelt ein Konzept, das die strategischen Ziele und die Maßnahmen der internen und externen Kommunikation beschreibt (30.03.2011)

Jede Einrichtung, in der Ehrenamtliche engagiert sind, benennt eine Ansprechpartnerin bzw. einen Ansprechpartner. Es findet ein wenigstens jährlicher Austausch mit den Ehrenamtlichen statt, bei dem u.a. Unterstützungswünsche erfragt werden. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden dokumentiert.

Jede Einrichtung bringt jährlich ihren Dank gegenüber den Ehrenamtlichen zum Ausdruck. Dies liegt in der Verantwortung der Geschäftsführungen bzw. Einrichtungsleitungen.

Alle Ehrenamtliche erhalten das Angebot eines kostenlosen Abonnements der Sozialcourage, sie erhalten auf Wunsch die Mitarbeiter-Zeitschrift.

Für den Verbund wird durch den bzw. die Leitbildbeauftragte beschrieben, wie verdiente Ehrenamtliche geehrt werden (Caritasnadel usw.). (31.03.2011)

Umsetzungsschritte zum Kapitel:  Unser Weg: Ein lebendiges Leitbild

Ein lebendiges Leitbild spornt an. Deshalb werden Beispiele, die deutlich machen, wie die Vorgaben des Leitbildes umgesetzt werden können, durch den Leitbildbeauftragten und die Leitbildkommission gesammelt und wenigstens jährlich veröffentlicht.

Der Jahresbericht der Niels-Stensen-Kliniken GmbH greift jährlich das Thema Leitbild anhand konkreter Beispiele oder grundsätzlicher Überlegungen auf.

Um der Umsetzung und der Weiterentwicklung des Leitbilds Impulse zu geben, wird alle zwei Jahre ein „Tag des Leitbildes“ ausgerichtet. Die Koordination liegt beim Leitbildbeauftragten. Der erste Tag des Leitbildes wird 2012 stattfinden.

Die Umsetzung des Leitbildes ist Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein lebendiger Austausch wird dabei hilfreich sein. Im Intranet wird ein Forum eingerichtet, in das jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter Vorschläge und Ideen zur Umsetzung einstellen und diskutieren kann.

Vorschläge zum Leitbild werden im betrieblichen Vorschlagswesen besonders honoriert.

                                                                               

 

Film 2: Weitere Dienste