Erkrankung
Darmkrebs ist eine bösartige Erkrankung des unteren Verdauungstraktes. Ist der Dickdarm betroffen, spricht man vom Kolonkarzinom. Bei Erkrankung des Enddarms handelt es sich um ein sogenanntes Rektumkarzinom.
Jährlich erkranken ca. 70.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Bei frühem Diagnosezeitpunkt bestehen jedoch sehr gute Chancen auf Heilung.
Darmkrebs entwickelt sich in der Regel aus gutartigen Geschwulsten im Darm, den sogenannten Polypen.
Nachgewiesene Risikofaktoren für diese Erkrankung sind Übergewicht und fett- sowie fleischreiche Ernährung. Auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen stellen ein Erkrankungsrisiko dar.
Daneben sind 5-10% der kolorektalen Karzinome erblich bedingt, insbesondere bei Patienten mit frühem Erkrankungsbeginn. Selten treten kolorektale Karzinome gemeinsam mit Magentumoren, Tumoren der ableitenden Harnwege, Gebährmutterkrebs oder Eierstockkrebs im Rahmen des sogenannten Lynch-Syndroms auf.








